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Veräußerungsgewinn Mehrfa.Haus teilweise selbstgenutzt und teilweise Vorbesitz

| 04.03.2015 12:37 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Es handelt sich um ein Mehrfamilienhaus das vermietet ist und zum Teil selbst genutzt wird.
Eine ideelle Hälfte des Hauses habe ich schon länger als 10 Jahre, sodass hier kein Veräußerungsgewinn anfällt.

Die andere ideelle Hälfte habe ich 2014 für € 490.000 erworben.

Das Haus hat eine Gesamtfläche von 460 qm. Ich selbst werde 200 qm beziehen und dort
im Jahr des Verkaufs ( geplant 2017) und die beiden Jahre davor, dort wohnen, sodass
für diese 200 qm Fläche eigentlich kein Veräußerungsgewinn entstehen sollte.

Ich habe eine Verständnissfrage bezüglich der Berechnung eines wahrscheinlich anfallenden Veräußerungsgewinn.

Anbei unten eine Tabelle.Wie genau wird der Anteil der selbstgenutzten Fläche ermittelt ?
Ist Pos. 5 oder Pos. 6 oder Pos. 7 richtig ? Oder gibt es einen anderen Rechenweg ?

Laut unverbindlicher ! telefonischer Auskunft vom Finanzamt ist Pos.6 richtig.
Mein Steuerberater meint Pos. 7 sei richtig.



.
Veräußerungserlös gesamt für 460 qm 1.200.000
1. anteiliger Verkaufserlös 50% für 230 qm Altbesitz 600.000

2. Anschaffungskosten 490.000

3. Gewinn aus Veräußerung 110.000

4. Anteil selbstgenutzt 200 qm

5. 200qm von 460 qm 43%=47.300

6. 200qm von 230 qm 87%=95.700

7. 100 qm von 230 qm 43%=47.300


8.Veräußerungsgewinn ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Für die Aufteilung ist das Verhältnis der Nutzfläche des zu anderen Zwecken genutzten Gebäudeteils zur Nutzfläche des gesamten Gebäudes maßgebend, es sei denn, die Aufteilung nach dem Verhältnis der Nutzflächen führt zu einem unangemessenen Ergebnis.

Vor diesem Hintergrund ist nach meiner Auffassung die Position 5 richtig.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Nachfrage vom Fragesteller 04.03.2015 | 15:09

Sehr geehrter Herr Roth,

Was ich nicht verstehe ist:
Ich habe 2014 ja nur 230 qm erworben, insofern müsste doch dann die Aufteilung wie von Ihnen beschrieben, sich nur auf die erworbenen Flächen beziehen.

Warum soll sich das auf Flächen beziehen die mir schon längst gehören und die ohnehin nicht zur Veranlagung herangezogen werden ?

Können sie das etwas genauer erläutern.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.03.2015 | 15:33

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Sie haben selbstverständlich Recht. Die Position 6, die auch von dem Finanzamt vertreten wird, ist insoweit richtig.

Sehen Sie mir den Übertragungsfehler nach.



Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

Bewertung des Fragestellers 04.03.2015 | 16:39

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