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Veränderungen an einem gemeinsam genutzen Grundstück


10.08.2006 17:30 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Sehr geehrte Damen und Herren,

am 11. Dezember 1998 kaufte ich zusammen mit meinen Eltern ein Baugrundstück. Die Besitzverhältnisse wurden wie folgt notariell festgelegt: Dem Vater gehört 1/4 Miteigentum , der Mutter gehört 1/4 Miteigentum und ich habe 1/2 Miteigentum. Mittlerweile ist das Grundstück bebaut mit einem Zweifamilienhaus. Als es um die Anlage des Gartens vor ca. 3 Jahren ging, gab ich meinen Eltern „freie Hand“, da ich beruflich dermaßen eingebunden bin, dass ich für Gartenarbeit fast keine Zeit habe.
Inzwischen habe ich geheiratet und wir haben einen halbjährigen Sohn. Meine Eltern kümmern sich um die Pflege des Gartens. Nun ist es aber so, dass meine Frau gerne eine eigene Ecke im Garten für sich und den Kleinen haben möchte, wo sie ungestört sein kann und die sie auch selber pflegen möchte. Eine große, von meinen Eltern angelegte, Blumenrabatte müsste dafür weichen, da wir an deren Stelle gerne eine Ligusterhecke pflanzen würden um nicht ständig im Garten den Blicken vorbeilaufender Passanten ausgesetzt zu sein. Dies wollen aber meine Eltern nicht. Sie sagen, dass sie die Arbeit mit dem Anlegen der Rabatte und deren Pflege hatten und das Geld für die Pflanzen ausgegeben haben. Was einmal ist, soll bleiben. Sie wollen keinerlei Veränderung. Der Garten stände so wie er ist allen zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung.
Welche Möglichkeiten gibt es hier um für beide (Mutter und Vater mit je 1/4 Miteigentum und ich mit 1/2 Miteigentum) eine einvernehmliche Lösung zu finden bzw. haben die Eltern, nur weil Sie den Garten größtenteils allein angelegt haben, das Recht jegliche Veränderungen zu verwehren?

Mit freundlichen Grüßen
M.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich aufgrund der mir zur Verfügung stehenden Informationen wie folgt:

Im vorliegenden Fall haben die Beteiligten Miteigentum am Grundstück erworben. Miteigentum ist gemeinsames Eigentum mehrerer Personen an einer Sache (hier: Grundstück).

Die Miteigentümer sind untereinander grundsätzlich gleichberechtigt, wenn es um die Interessen des Einzelnen oder der Gemeinschaft geht. Ist nichts anderes vertraglich vereinbart, stehen demjenigen mit dem höchsten Eigentumsanteil die meisten Stimmrechte zu, weil sich die Stimmenverteilung nach der Größe der einzelnen Anteile richtet.

In Ihrem Fall stehen Sie mit 1/2 Miteigentum Ihren Eltern (zusammen ebenfalls 1/2) gegenüber.

Daraus folgt, dass Ihnen nichts anderes übrig bleibt, als sich mit Ihren Eltern gütlich zu einigen.

Sollte ein einigendes Gespräch nicht möglich sein, empfehle ich die Einschaltung eines professionellen Mediators.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Weber
Rechtsanwalt


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