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Vekehrsunfall - Parkunfall

18.10.2017 11:01 |
Preis: 30,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Guten Tag!

Als ich eines Tages nach Hause fuhr wollte ich wie gewohnt auf einem rechten Seitenstreifen (Parkfläche auf einer Hauptstrasse) mein Fahrzeug abstellen. Das heißt, ich bin im fließenden Verkehr, blinke rechts und will vorwärts fahrend auf dem freien Seitenstreifen einer Hauptstrasse parken.

_V___________ _____________________
...............XXXX.......XXX......................................Parkstreifen
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ MMM_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Straße

Meine Skizze: MMM ist mein Fahrzeug und ich wollte auf XXXX (freie Parkfläche) reinfahren. XXX ist andere Unfallbeteiligter. Ich hatte geblinkt und wollte gerade rechts einfahren und XXX zog sein Fahrzeug nach links und wollte ausparken/losfahren. Dabei berührte dieser mein Fahrzeug an der hinteren rechten Türe (Schaden ca. 5000,00€). Ich habe die Polizei gerufen. Polizei hat erst XXX befragt, dieser meinte gestanden zu haben und ich wäre seinem Fahrzeug reingefahren. Dann wurde ich befragt und ich habe o. g. Ablauf erzählt. Die Polizei wollte erst Aussage gegen Aussage im Raum stehen lassen. V auf der Skizze ist ein Zeuge (Student, kommt aus einer anderen Stadt). Dieser hat der Polizei vor Ort gesagt, dass er beobachtet hat wie XXX ohne zu blinken einfach losgefahren ist und wahrscheinlich auch nicht auf den Verkehr geachtet hat. Daraufhin hat die Polizei XXX erneut befragt und dieser hat dann doch gesagt, dass er los gefahren sei aber ich hätte gar nicht abgebremst und habe den Schaden vergrößert. Hier ging ich eigentlich davon aus, dass ich ohne Probleme meinen Schaden ersetzt bekomme.

Ich hab mein Fahrzeug beim Vertragshändler reparieren lassen und habe für 5 Tage auch ein Ersatzfahrzeug erhalten (Kosten: ca. 1600€).

Nun bestreitet der Unfallgegner alles und seine Versicherung kommt für meinen Schaden nicht auf. Ich hatte den Schaden meiner Versicherung gemeldet (Kfz-Haftpflichtschaden), meine Kasko habe ich nicht in Anspruch genommen, da ich davon ausging, dass die gegnerische Versicherung zahlen muss. Der Unfallgegner hat meiner Versicherung auch etwas gemeldet aber keine konkrete Forderung, Kostenvoranschlag, Gutachten vorgelegt. Meine Versicherung meinte aber, dass es ein Ordnungswidrigkeitverfahren gegen diesen Herrn gibt und dieser wahrscheinlich auch durchgeht.

Ich denke, dass der Mann einfach langweile hat!

Mein Versicherer wird Forderungen der gegnerischen Seite selber abwehren. Meine Forderung muss ich wohl einklagen. Ich möchte aber nicht unnötig zeit mit dem Klageverfahren verschwenden und frage mich ob ich bei diesem Unfall zu 100% Geschädigter bin? Wie schätzen Sie hier meine Chancen ein? Kann ich eine Teilschuld bekommen?

Vielen Dank!

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Grundsätzlich haften Sie aufgrund der sog. Betriebsgefahr zu 25%. Allerdings kann dieser Mitverschuldensanteil zurücktreten, wenn der Unfall für Sie unvermeidbar gewesen ist. Hierfür spricht, dass die Kollision an der hinteren Türe stattgefunden hat und V aussagt, dass der Unfallgegner einfach ohne zu blinken und auf den Verkehr zu achten losgefahren ist. Eine abschließende Beurteilung ist aber erst in Kenntnis aller Details, insbesondere der Akte zum Ordnungswidrigkeitsverfahren, möglich.

Ihren Angaben zufolge stehen die Chancen im Prozess gut, weshalb Sie diesen anstreben sollten. Mit der Klageerhebung sollten Sie einen Rechtsanwalt einschalten; in diesem Zusammenhang stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Michael Böhler
Rechtsanwalt


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