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Vaterschaftsverfahren


24.07.2007 15:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Sehr geehrte Rechtsberater/innen,

Im April 2007 trennte sich meine Freundin von mir, die zu diesem Zeitpunkt schwanger war. Im Juli kam das Kind zur Welt. Es besteht keinerleit Kontakt. Jegliche Umgangsformen oder Besuche wurden abgelehnt.

Schon während der Beziehung gab es Zweifel ob ich wirklich der Vater bin und ich bat auch während dessen um einen Vaterschaftstest. Dieser wurde erst zugesichert, jedoch seit der Geburt wird dieser kategorisch abgelehnt. Auf ein Schreiben von mir (Einschreiben+ Rückschein) in dem ich sie um Zustimmung zum Vaterschaftstest bat, wurde bis dato nicht beantwortet. Ein weiteres Schreiben ist unterwegs, jedoch rechne ich mit keiner Antwort.

Ein kurzes Telefonat mit der Mutter meiner Ex-Freundin ergab das mir von ihr gesagt wurde, dass ich nicht der Vater bin und das Kind mittlerweile auch ordnungsgemäß angemeldet ist, ohne Angaben des Vaters.

Ich weiß dass ich das Recht hätte ein Vaterschaftsfeststellungsverfahren einzuleiten, jedoch scheue ich mich derzeit noch vor den Kosten. Derzeit gehe ich wirklich davon aus dass es nicht mein Kind ist.

Jetzt meine Frage:

Sollte es doch mein Kind sein und die Kindesmutter in 2,3 oder 5 Jahren auf die Idee kommen sollte, mich jetzt doch anzugeben und Unterhalt zu fordern, verwirkt sie mit ihrem jetzigen Verhalten nicht jegliche Ansprüche, auch in der Zukunft?
Wer zahlt ein Vaterschaftsverfahren wenn ich tatsächlich nicht der vater bin, jedoch das Verfahren eingeleitet habe?

Vielen Dank für Ihre Antwort!


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Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.
Keine Verwirkung ist gegeben, da es sich um Unterhaltsleistungen für das Kind handelt.
Die Kosten hätten im Falle des Unterliegens Sie zu tragen, da im FGG Verfahren die Kostenregelungen der ZPO entsprechend Anwendung finden.
Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 25.07.2007 | 10:58

Sehr geehrter Herr Boukai,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Handelt die KM in diesem Fall nicht grobfahrlässig, das sie wider besseren Wissens falsche Angaben bei der Anmeldung des Kindes gemacht hat? Ich dachte unsere Rechtssprechung im Familienrecht beruft sich immer auf das Wohl des Kindes!
Als sorgeberechtigte, die alleine das Wohl des Kindes im Auge haben sollte, solche falschen Angaben zu machen, kann doch vor Gericht nicht einfach so übersehen werden!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.07.2007 | 15:05

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bitte die verspätete Antwort nachzusehen. Eine frühere Bearbeitung war leider nicht möglich.
Ob hier eine Haftung seitens der Kindesmutter begründet wird ist fraglich. Diese könnte sich stets darauf berufen, dass Sie nicht wisse wer der wahre Vater des Kindes sei.
Natürlich wäre eine vorsätzliche Falschangabe vor Gericht dann entsprechend zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen


Andreas M. Boukai
Rechtsanwalt

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