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Vaterschaftsnerkennung wenn Mutter im Ausland?

18.09.2011 19:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Sehr geehrte Damen und Herren!
Wie könnte folgender Fall verlaufen.

Frau ist schwanger und nicht mit dem Kindsvater verheiratet.
Bei Geburt erhält sie das alleinige Sorgerecht und verweigert eine Zustimmung zur Vaterschaftsanerkennung. Wenige Monate später meldet sie ihren Wohnsitz aus Deutschland ab und beginnt einen Diplomatendienst auf unbestimmte Zeit in einem nicht europäischem Land. Das Kind ist bei ihr.

Wie kann der Kindsvater zu seinen Vaterschaftsrechten kommen,wenn sich die Kindsmutter im Ausland befindet? Kann ein Abstammungsgutachten bezüglich einer Vaterschaftsfeststellung "international" angeordnet werden und wie wird dieses durchgesetzt wenn Mutter und Kind sich beispielweise in Somalia befinden? Besteht überhaupt eine Chance?

Danke

Sehr geehrte Fragende,

eine Vaterschaftsanerkennung erfordert nach §1595 Abs. 1 BGB die Zustimmung der Kindesmutter. Die Anerkennung kann jedoch auch schon vor der Geburt des Kindes erfolgen (hier wäre es ratsam, wenn die Ausreise der Kindesmutter mit dem Kind droht), §1594 Abs. 4 BGB.

Wenden Sie sich dazu unbedingt an das zuständige Jugendamt.

Sollte die Mutter nicht zustimmen, sollte dies gerichtlich geltend gemacht werden.
Es ist schnelle rechtliche Hilfe erforderlich. Sie sollten einen Rechtsanwalt einschalten, der auch ggf., über Verfahrenskostenhilfe vom Staat bezahlt werden kann.

Gerne helfen wir hier weiter. Nutzen Sie die kostenlose Nachfragefunktion. Ich verbleibe

Nachfrage vom Fragesteller 18.09.2011 | 20:23

Vielen Dank für die Antwort.

Kann denn schon vor der Geburt die Vaterschaftsfeststellung gerichtlich angeordnet werden?

Aufrgund ihres Dienstbeginns überlegt die werdene Mutter bereits im Ausland zu entbinden.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, bestehen nur noch marginale Möglichkeiten sobald die Mutter mit Kind ausgereist ist?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.09.2011 | 22:15

Das Verfahren kann auch schon vor der Geburt gerichtlich erfolgen, hierzu muss ein Antrag umgehend gestellt werden.

Dies sollte daher im Rahmen des einstweiligen Rechtschutzes erfolgen.

Selbstverständlich sind auch noch nach der Ausreise die Rechte durchsetzbar, jedoch ist es immer schwieriger, wenn sich Mutter und Kind nicht im selben Land - und hier eben in Afrika aufhalten. Das würde das Ganze sehr erschweren.

Ich rate daher zum Schnellen Vorgehen. Sprechen Sie mich hier gerne per Mail an.

Viele Grüße Dr. C. Seiter

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