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Vaterschaftsklage


| 02.10.2007 21:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Sehr geehrter Frau/Herr Anwaltin/Anwalt,
vor einigen Wochen hat mir mein "Vater" nach über 35 Jahren mitgeteilt, dass er nicht mein leiblicher Vater ist. Wer mein biologischer Vater ist wurde mir nicht mitgeteilt und ist auch nicht unbedingt mein Thema. Primär geht es mir um die Vermeidung von Elternunterhalt gegenüber "Vater", Mutter verstorben. Eine andere Stelle hat mir deshalb zur Vaterschaftsklage geraten. Eine eidesstattliche Erklärung meines "Vaters" würde ich vermutlich erhalten. Nun zu meinen Fragen:

1. Gibt es eine andere Möglichkeit als die Vaterschaftklage?
2. Gäbe es nach einem Vaterschaftstest eine öffentliche Verhandlung oder überhaupt keine Verhandlung?
3. Was geschieht mit den Urkunden, Stammbuch etc.
4. Käme in die Urkunden "Vater unbekannt"?
4. Bekommt dies die Gemeinde, Pfarrgemeinde, Arbeitgeber, Ämter automatisch mit oder könnte ich das vermeiden und den erbrachten Beweis aufgrund der Klage nur dem Sozialamt zukommen lassen?

Ich bin in der Gemeinde etc. sehr aktiv und habe eine Tochter, welche in der Pfarrgemeinde sehr engagiert mitwirkt, deshalb würde ich das ganze nur sehr ungern in die Öffentlichkeit tragen.

Vielen Dank!

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

1.) Sie können nur eine Vaterschaftsanfechtungsklage nach den §§ 1599 ff BGB durchführen.

2.) In den meisten Fällen findet eine Anhörung der Parteien in einer Verhandlung statt. Nur in Ausnahmefällen findet keine Anhörung statt. Diese Termine sind jedoch nicht öffentlich.

3.) Im Geburtenbuch etc. erfolgt die Berichtigung als Randvermerk.

4.) Sie gelten dann als „Vaterlos“ und somit ist der Vater unbekannt.

5.) Die Gemeinde wird es durch die Umtragung in der Geburtsurkunde erfahren, welche beim ortsansässigen Standesamt beantragt werden muss. Jedoch ist diese Änderung nicht zwingend notwendig, wenn Sie keine ordnungsgemäße Geburtsurkunde irgendwo vorlegen müssen. Die anderen Behörden etc. werden hiervon keine Kenntnis erlangen. Ich gehe davon aus, dass dem Sozialamt die Vorlage einer beglaubigten Abschrift des Anfechtungsurteils ausreichen wird.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de


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