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Vaterschaftsfestellung


02.05.2006 15:35 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Ich habe vor kurzem die Vaterschaft für meinen vermeintlichen Sohn erfolgreich angefochten. Das Urteil ist jetzt rechtskräftig.
Nun geht es um die Vaterschaftsfestellung, damit ich in einem weitern, der Vaterschaftsfestellung folgenden Verfahren, den bezahlten Unterhalt (über 18 Jahre)vom biologischen Vater einfordern kann. Der tatsächliche/biologische Vater ist mir persönlich bekannt, äussert sich dazu aber nicht, bzw. ist nicht kooperativ.

Frage: Kann ich auf Vaterschaftsfestellung klagen, oder ist es ausschliesslich dem Kind/Sohn oder der Mutter vorbehalten die Vaterscahft feststellen zu lassen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Für eine Vaterschaftsfeststellungsklage nach § 1600e BGB sind Sie als „Scheinvater“ nicht klagebefugt. Dies sind im Vaterschaftsfeststellungsverfahren nur die Mutter im eigenen Namen oder als gesetzliche Vertreterin des Kindes, der Vater und ggf. das Jugendamt.

Auch nach OLG Hamm, Beschluss vom 15.09.2004 - 10 WF 122/04 ist eine inzidente Prüfung der Vaterschaft im Regressverfahren nicht zulässig. Die Vaterschaft des Inanspruchgenommenen muss bereits positiv festgestellt sein.

Zum einen ist jedoch die Vaterschaft nach § 1600d BGB gerichtlich festzustellen, zum anderen wird das Kind wegen Erb-und Unterhaltsansprüchen auch ein Interesse an der Feststellung der Vaterschaft haben. Somit kann ich Ihnen nur raten, hinsichtlich der Geltendmachung von Regressansprüchen die Feststellung der Vaterschaft abzuwarten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin
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