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Vaterschaftsannerkennung mit gefälschter Geburtsurkunde

16.08.2006 16:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich habe eine Vaterschaftsannerkennung abgegeben und die Mutter hat dieser zugestimmt. Das Problem ist nur, die vorgelegte Geburtsurkunde war gefälscht.Da diese im Ausland ausgestellt war, gibt es auch keine Chance, eine nicht gefälschte zu bekommen. Frage: Gilt die Vaterschaftsanerkennung trotzdem, oder ist ist damit die Vaterschaftsanerkennung hinfällig?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte.

Das Vorliegen einer gefälschten Geburtsurkunde hat grundsätzlich keinen Einfluss auf Ihre Vaterschaftsanerkennung. Der Gesetzgeber hat die Klarstellung des Status des Kindes durch die Anerkennung der Vaterschaft für so wichtig erachtet, dass die Anerkennungserklärung nur in wenigen, abschließend geregelten Ausnahmefällen für unwirksam erachtet (dies ergibt sich aus den §§ 1598 ff. BGB), die hier nicht ersichtlich sind.

Sogar eine bewusst wahrheitswidrige Anerkennung der Vaterschaft ist daher grundsätzlich wirksam. Allerdings ist eine solche anfechtbar, wobei hierfür eine Frist von zwei Jahren gilt. Diese beginnt zu laufen, wenn die Person, die anfechten darf, Kenntnis von den Umständen erhält, die gegen eine Vaterschaft sprechen.

Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Tobias Kraft
Rechtsanwalt

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