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Vaterschaftsanfechtungsklage möglich?

27.05.2013 14:44 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


15:27

Zusammenfassung:

Es werdeb Fragen zu Fristen und Verfahren im Vaterschaftsanfechtungsverfahren behandelt sowie Rechtsfolgen.

Herr A und Frau B sind verheiratet.
Frau B lernt Herrn C kennen und haben eine Affäre. Frau B wird schwanger.

Kind D wird geboren. Herr A wähnt sich als Vater.

Nach ca 1 Jahr krieselt es in der Beziehung und in einem Streit erfährt Herr A das er nicht der Vater ist.

nach ca 3 weiteren Jahren kommt es zur Trennung von A und B und weiter auch zur Scheidung.

Herr B verklagt seinen Sohn D, die 2 Jahresfrist greift, das Gericht stellt klar das die 2 jahresfrist deutlichst überschritten ist und die Klage wird abgewiesen. Herr C war in diesem Rechtsstreit weder geladen noch sonstwie involviert.

Sohn D ist seit kurzem 18 Jahre alt. Welche Risiken hat Herr C jetzt noch zu befürchten?
Kann Sohn D jetzt, nachdem er 18 ist (er weiss seit fast 10 Jahren von der Existenz von Herrn C) eine Vaterschaftsanfechtungsklage machen, und kann jemand Herrn C zwingen einem rechtsverbindlichen Test zuzustimmen? Wenn dieser Test positiv ausgeht (Sohn D sieht Herrn C sehr ähnlich...) kann Herr B Schadensersatz wegen Unterhaltszahlungen einklagen?

27.05.2013 | 15:07

Antwort

von


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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

„Kann Sohn D jetzt, nachdem er 18 ist (er weiss seit fast 10 Jahren von der Existenz von Herrn C) eine Vaterschaftsanfechtungsklage machen,"

Ja der Sohn kann Vaterschaftsanfechtungsklage erheben, denn die 2-Jahres Frist beginnt für D gem. § 1600b Abs. 3 erst mit Eintritt der Volljährigkeit.

„und kann jemand Herrn C zwingen einem rechtsverbindlichen Test zuzustimmen?"

Ja, das Gericht kann dahingehende Untersachen im Rahmen der Vaterschaftsanfechtungsklage gem. § 178 FamFG anordnen.

„Wenn dieser Test positiv ausgeht (Sohn D sieht Herrn C sehr ähnlich...) kann Herr B Schadensersatz wegen Unterhaltszahlungen einklagen?"

Dem Grunde nach ja. Jedoch muss hier Beachtung finden, dass Herr B davon zunächst gewusst hat und die Frist hat verstreichen lassen, d.h. es wird wohl nur ein Zeitraum von wenigen Jahren in Betracht kommen.


Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..



Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

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www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info


Rückfrage vom Fragesteller 27.05.2013 | 15:21

Ist die Möglichkeit der Anfechtungsklage durch den Sohn generell gegeben, oder müssen dafür gewissen Gründe vorhanden sein, oder aussergewöhnliche Umstände eintreten?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.05.2013 | 15:27

Die Möglichkiet ist immer gegeben, d.h. eine solche Klage kann immer eingericht werden, ob diese Erfolg hat ist die andere Seite. Wenn berechtigte Zweifel an der Vaterschaft des B bestehen bzw. es daruf hindeutet, dass C der Vater ist, was nach dem Sachverhalt alles gegeben ist, wird das Gericht den Test anordnen und gem. dem Testergebnis entscheiden.

ANTWORT VON

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