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Vaterschaftsanerkennung mit Samenspender

20.08.2017 13:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Meine Lebenspartnerin und ich leben derzeit getrennt, aber haben noch keine Scheidung eingereicht.
Wir haben ein gemeinsames Kind, dessen leibliche Mutter ich bin. Meine Expartnerin hat das Kind adoptiert.
Nun möchte ich mit einem Samenspender ein zweites Kind bekommen.
Wie wäre die Situation rechtlich, da wir ja noch nicht geschieden sind?
Wäre meine Expartnerin in irgendeiner Art für ein Kind verantwortlich?
Könnte ich den Spender als Vater in die Geburtsurkunde eintragen lassen, ohne dass Verpflichtungen für ihn entstehen?
Als Familiennamen haben wir für unsere gemeinsame Tochter den Namen meiner Expartnerin gewählt. Wie wäre es mit dem Namen bei einem weiteren Kind?

Vorab schon danke für Ihre Hilfe!!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Rechtslage hat sich nicht geändert: Ihre Ex-Partnerin ist für das zweite Kind nicht verantwortlich, wenn sie es nicht adoptiert.

Für die Vaterschaft gilt § 1592 BGB: Da Sie mit dem Vater nicht verheiratet sind, kann die Vaterschaft gerichtlich gem. § 1600 BGB festgestellt werden. Eine Samenspende ist mit einer Beiwohnung gem. § 1600 d BGB gleichzusetzen. Allerdings hätte eine solche gerichtliche Feststellung des Samenspenders als rechtlicher Vater zur Folge, daß dieser seinem Kind unterhaltspflichtig wird. Ohne Verpflichtungen des Vaters wäre das also nicht möglich.

Das Kind wird nach der Geburt allein Ihren Namen erhalten können, wenn es nicht von Ihrer Ex-Partnerin adoptiert wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 20.08.2017 | 14:51

Danke für Ihre schnelle Antwort!
Könnte ich den den Namen des Vaters in der Geburtsurkunde eintragen lassen, ohne das Verpflichtungen für den Vater/Spender entstehen?
Oder müsste er tatsächlich anonym bleiben?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.08.2017 | 15:56

Die Vaterschaft muss vorher anerkannt oder gerichtlich festgestellt werden. Das hätte dann aber die Rechtsfolgen, die mit einer rechtlichen Vaterschaft einhergehen - also insbesondere die Unterhaltspflicht!

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