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Vaterschaftsanerkennung bei anonymer Geburt

11.02.2014 14:50 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Fragen zur Anerkennung der Vaterschaft und zum Sorgerecht.

Wenn eine Frau anonym entbindet, kann sie dann trotzdem den Vater in der Geburtsurkunde angeben und kann dieser die Vaterschaft ohne Hilfe der der Person, die das Kind geboren hat, anerkennen? Kann er dann auch das Sorgerecht voll bekommen? Wie lange dauert das alles und muss das Kind bis zur finalen Entscheidung ins Kinderheim oder kann es gleich vom Vater aufgenommen werden?

11.02.2014 | 15:27

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


I. Wenn eine Frau anonym entbindet, kann sie dann trotzdem den Vater in der Geburtsurkunde angeben und kann dieser die Vaterschaft ohne Hilfe der der Person, die das Kind geboren hat, anerkennen?

Die Angabe in der Geburtsurkunde ist noch keine Vaterschaft im gesetzlichen Sinn. Diese kann nur nach § 1592 BGB wie folgt erworben werden:
Vater eines Kindes ist der Mann,
1.
der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist,
2.
der die Vaterschaft anerkannt hat oder
3.
dessen Vaterschaft nach § 1600d oder § 182 Abs. 1 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit gerichtlich festgestellt ist.

Die Anerkennung nach Ziff. 2 bedarf gem. § 1595 Abs. 1 BGB der Zustimmung der Mutter, was wohl bei Anonymität schwer möglich ist bzw. nach Ihren Angaben nicht erfolgen wird.

Es bleibt Ihnen somit nur der gerichtliche Weg nach Ziff. 3.

II. Kann er dann auch das Sorgerecht voll bekommen?

Wenn die Vaterschaft festgestellt ist, dann kann auch das Sorgerecht (allein) auf den Vater übertragen werden.
III. Wie lange dauert das alles und muss das Kind bis zur finalen Entscheidung ins Kinderheim oder kann es gleich vom Vater aufgenommen werden?
Die Dauer ist von der Arbeitsweise des Gerichtes abhängig und wird einige Woche gegebenenfalls Monate in Anspruch nehmen.

Ich gehe davon aus, dass zunächst für das Kind ein sogen. Amtsvormund bestellt wurde und mit diesem bzw. dem Jugendamt ist zu klären, ob das Kind sofort zum Vater kann. Denn diese nehmen aktuelle die Interessen des Kindes wahr und bestimmend en Aufenthalt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)


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