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Vaterschafts aberkennung

17.06.2008 14:52 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

guten tag!!

ich habe folgendes problem, ich habe am 27.03.08 ein kind bekommen, am 23.11.07 habe ich geheiratet, doch mein mann ist nicht der biologische vater!! er hat also erstmal automatisch die vaterschaft zur geburt anerkannt!! wenn wir uns jetzt trennen und er die vaterschaft aberkennen möchte, wie würde sich das denn jetzt verhalten??

mfg

17.06.2008 | 15:41

Antwort

von


(78)
Wandsbeker Marktstraße 24 - 26
22041 Hamburg
Tel: 040 / 79691494
Web: http://www.rechtsanwaeltin-bastian.de
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Ihr Ehemann ist allein aufgrund der bestehenden Ehe gem. § 1592 Nr.1 BGB automatisch rechtlicher Vater des Kindes.

Diese Vaterschaft kann von Ihrem Ehemann, dem leiblichen Vater sowie von Ihnen oder dem Kind angefochten werden. Das Anfechtungsrecht des leiblichen Vaters ist jedoch durch Gesetz eingeschränkt, wenn Ihr Ehemann für das Kind tatsächlich Verantwortung trägt. Dies wird in der Regel bei bestehender Ehe angenommen.

Die Anfechtung ist durch eine Klage bei Gericht durchzuführen und muss innerhalb einer Frist von 2 Jahren erfolgen, wobei die Frist für den Anfechtenden ab Kenntnis der Umstände, die gegen die Vaterschaft sprechen, beginnt.

Bei erfolgreicher Anfechtung entfällt die Vaterschaftsvermutung für Ihren Ehemann. Da eine Vaterschaft dann nicht mehr besteht, ist eine solche ebenfalls gerichtlich festzustellen. Hierbei wird vermutet, dass derjenige der Vater ist, welcher der Mutter in der gesetzlichen Empfängniszeit beigewohnt hat. Der leibliche Vater kann seine Vaterschaft auch bereits vorher bzw. jetzt anerkennen. Diese Vaterschaftsanerkennung ist zwar aufgrund der noch bestehenden Vaterschaft Ihres Mannes unwirksam, wird jedoch mit erfolgreicher Anfechtungsklage wirksam. Für die wirksame Vaterschaftsanerkennung ist jedoch auch Ihre Zustimmung erforderlich. Eine Feststellung durch das Gericht bedarf es dann nicht mehr.


Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Doreen Krüger
Rechtsanwältin

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§ 1592 BGB

Vater eines Kindes ist der Mann,
1. der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist,
[...]


ANTWORT VON

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