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Vaterschaft rückgängig machen

24.11.2011 20:46 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,

Ich habe großen Misst gemacht und brauche dringend Hilfe.
Ich bin mit meinem jetztigen Partner 9 Jahre zusammen. 3 jahre lief auch alles gut,bis ich wen anders kennen lernte,mit dem ich dann auch zusammen geschlafen hab. Dieser ist dann aber für ein paar Jahre weg gezogen und zur Bundeswehr gegangen,und somit sahen wir uns nicht wieder,aber wir hatten uns sehr in einander verliebt. Nach einiger zeit wurde ich dann schwanger,habe aber meinem jetztigen Partner nicht gesagt,das er nicht der Vater ist,er hat gedacht das es sein kind ist und steht somit auch auf der Geburtsurkunde. :-(

Jetzt ist aber auf einmal der Mann wieder da in den ich mich damals so sehr verliebt habe,er wohnt jetzt sogar in Erfurt,studiert an der Schule in meiner Strasse,wir haben wieder Kontakt und wir wollen endlich einen neuanfang starten-endlich gemeinsam !!! Und nun zum Problem,ich würde ihm gerne sagen,das es ein Kind von 4 Jahren gibt,was ihm gehört,ich finde er hat ein recht darauf es zu wissen.
Aber wie bekomme ich meinen jetzigen Partner von der Geburtsurkunde wieder runter???

Ich wußte nich wie ich das hier alles schreiben sollte,ich hoffe man versteht es trotzdem.

Bitte keine falschen Komentare !!! Ich weiß selber das das alles großer misst war !!!!

Bitte dringend um Hilfe,weiß nicht mehr weiter.....
24.11.2011 | 21:34

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte. Dieses Forum dient dazu, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung zu verschaffen, kann und soll keinesfalls die Beratung bei einem Kollegen vor Ort ersetzen.

Die Anfechtung der Vaterschaft ist in § 1600 BGB geregelt.

Die Anfechtungsfristen finden sich in § 1600 b BGB. Die Anfechtungsfrist beträgt 2 Jahre.

Der jetzige Vater weiß nicht, dass er überhaupt nicht der Vater des Kindes ist, so dass er die Vaterschaft nach § 1600 BGB anfechten kann, wenn sie ihn hierüber in Kenntnis setzen.

Der tatsächliche Vater hat hier kein Anfechtungsrecht, da ich aufgrund Ihrer Schilderung annehmen, dass Sie mit dem jetzigen Vater eine häusliche Gemeinschaft gebildet haben und insoweit davon auszugehen ist, dass eine sozial-familiäre Bindung zwischen Vater und Kind besteht.

Sie selbst haben bereits mehr als 2 Jahre Kenntnis von der Tatsache, dass der Vater, der die Vaterschaft anerkannt hat, nicht der Vater des Kindes ist, so dass für Sie die Anfechtungsfrist abgelaufen ist.

Aus Sicht des Kindes beginnt die Anfechtungsfrist mit Kenntnis des Sorgeberechtigten, so dass Ihr Kind die Vaterschaft dann auch erst wieder mit 18 Jahren anfechten könnte.

Es bleibt Ihnen also nichts anderes übrig, als dem jeztigen Vater reinen Wein einzuschenken, so dass dieser dann die Möglichkeit hat, binnen 2 Jahren die Vaterschaft anzufechten.



Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen, sollte etwas unklar geblieben sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion des Portals.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

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