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Vaterschaft - handelt es sich in diesem Fall nicht um Samenraub?


06.01.2006 23:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich habe seid 1 Jahr eine Freundin,Sie wollte gerne ein Kind, ich habe bereits 2 Kinder und habe ihr auch gesagt das ich kein Kind mehr haben möchte. Zu beginn haben wir mit Kondom Verhütet,später nahm sie dann die Pille.Als ich sie vor 2 Monaten angesprochen habe, das ich nie sähe das sie die pille nimmt meinte sie,"ich habe sie nicht vertragen und abgesetzt"Ich war schwer entsetzt,aber sie meinte es wäre alles kein Problem.Jetzt habe ich nach langem nachfragen und bohren ausgebracht das sie im 4 Monat schwanger ist und das auch schon seid 5 Wochen weiß.Handelt es sich in diesem Fall nicht um Samenraub? bin ich unterhaltspflichtig?könnte ich mir von ihr bestätigen lassen das sie alles ohne meinem Wissen gemacht hat, und es allein ihre Entscheidung war?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben, kann ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Sie sind sowohl dem Kind als auch der nichtverheirateten Mutter des Kindes gegenüber unterhaltspflichtig.

Ihre Freundin hat als nichtverheiratete Mutter des Kindes einen Unterhaltsanspruch nach § 1615l BGB.

Danach hat Ihre Freundin einen befristeten Unterhaltsanspruch von 6 Wochen vor, bis 8 Wochen nach Geburt des Kindes, der allein auf der Geburt beruht. Dieser Anspruch umfaßt auch Kosten, die in Folge der Schwangerschaft oder der Entbindung entstehen.

Darüber hinaus für den Zeitraum von 4 Monaten vor bis 3 Jahre nach der Geburt des Kindes, wenn die Mutter wegen der Schwangerschaft oder einer durch die Schwangerschaft oder die Entbindung verursachten Krankheit einer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen oder weil sie wegen der Betreuung des Kindes nicht berufstätig sein kann.

Die Höhe dieses Unterhaltsanspruchs richtet sich nach der Lebensstellung der Mutter, d.h. das frühere Nettoeinkommen abzüglich der berufsbedingten Aufwendungen. Ist Ihre Freundin nicht erwerbstätig, so erhält sie einen Pauschbetrag zwischen 730 € und 840 €.

Ob Ihre Freundin diesen Unterhaltsanspruch gegen Sie geltend macht, liegt bei Ihr.

Das Kind hat gegen Sie einen eigenen Unterhaltsanspruch nach § 1601 BGB. Die Höhe dieses Unterhaltsanspruchs richtet sich nach Ihrem Einkommen und der Zahl der Unterhaltsberechtigten.

Es liegt kein Fall von "Samenraub" vor, durch welchen der Unterhaltsanspruch der Mutter verwirkt sein könnte.

Sollten weitere Fragen offen sein, können Sie sich auch gerne direkt an uns wenden:

GBK Rechtsanwälte
Nordostpark 102 A
90411 Nürnberg
Tel. 0911 - 955168 - 0
www.gbk-rae.de

Mit besten Wünschen


Gussmann Böhner & Kropp
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Rechtsanwalt
Dipl. Jurist Univ.
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