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Vaterschaft anfechten

19.10.2009 19:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Ich habe eine VAterschaftsanerkennung unterschrieben, 2 monate danach einen Privaten test gemach dabei kahm raus das die vaterschaft ausgeschlossen ist. ich Habe darauf bestanden das die mutter und ihr jetziger freund die beide dabei waren eine zeugen aussage unterschreiben, in dieser stand :

Ich ...., bezeuge dass am *datum und uhrzeit* die Probem von ... und von ... ordnungsgemäß und nach Anleitung entnommen wurden und direkt danach versiegt und bei der post eingeworfen wurde *unterschrieft der Person*
Also die beiden waren dabei haben alles beobachtet und dies auch unterschrieben. also könnte ich damit die vaterschaft anfechten??

Sehr geehrter Ratsuchender,


die Vaterschaft können Sie binnen zwei Jahren gerichtlich anfechten, wobei die Frist mit dem Zeitpunkt beginnt, in dem Sie von den Umständen erfähren, die gegen die Vaterschaft sprechen, hier also nach dem Testergebnis.

Dabei ist das Amtsgericht aber nicht gehalten, sich an dieses Anerkenntnis von Kindesmutter und vermutlichem Vater zu halten, sondern kann und wird sicherlich ein weiteres Gutachten einholen lassen, mit dem dann die Vaterschaft ausgeschlossen wird.

Allerdings werden Sie diese Erklärung mit in den Prozess einfließen lassen können, da der Test ja mit Einverständnis der Mutter gemacht worden ist, so dass damit dann auch das Gericht diese Anfechtungsumstände erkennen kann.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 19.10.2009 | 19:24

dxfsdfsdfxcvxcv

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.10.2009 | 20:20

Sehr geehrter Ratsuchender,


eine sicherlich interessante Nachfrage, die aber das Ergebnis der Erstantwort nicht ändert.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Ergänzung vom Anwalt 27.10.2009 | 07:20

Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie sollten eventuell bestehende Probleme beim Gebühreneinzug beseitigen, damit es nicht zu einer Ausweitung kommt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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