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Vaterschaft (Kind noch nicht geboren), von Mutter getrennt, rechtliche Aspekte

| 29.08.2012 03:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Hallo,

wie oben erwähnt werde ich Vater von einer ehemaligen Freundin (Bekanntschaft bestand 2 Monate). Ich hatte mich im Vorwege von ihr getrennt (der Grund war nicht wg. der Schwangerschaft) und zeitgleich erfuhr ich, dass sie schwanger von mir ist. Sie ist mittlerweile in der 13. Schwangerschaftswoche.

Folgendes Problem: Die Mutter wünscht keinen Kontakt zu mir. Sie bestätigte mir, dass ich der "Erzeuger" bin in einer Mail. Ich stehe zu meiner Verantwortung und möchte selbstverständlich später für mein Kind da sein. Leider lehnt die Mutter jegliche Hilfe bzw. Unterstützung von mir momentan ab. Kontakt möchte sie wieder erst, wenn das Kind geboren ist und sicherte mir per Mail zu, dass ich mein Kind sehen darf. Aus zwischenmenschlichen Gründen kann ich ihr Verhalten zur Zeit verstehen (emotionale Belastung, hormonbedingte Gründe während der Schwangerschaft). Jedoch möchte sie absolut nicht, dass ich sie jetzt besuche, anrufe bzw. per Mail schreibe.

Meine Fragen:

Wirkt es sich für mich zum Nachteil später aus, wenn ich das gemeinsame Sorgerecht für mein Kind mit möchte (sie bekommt als ledige Mutter ja automatisch das alleinige Sorgerecht erstmal)? Die Mutter kann ja gegenüber dem Jugendamt/Familiengericht behaupten, ich habe mich während der Schwangerschaft nicht gemeldet, obwohl ich etliche Male meine Hilfe bzw. Unterstützung angeboten habe (Nachweis schriftlich vom Mailausdruck).

Kann ich irgendetwas momentan tun, um meine Vaterschaft rechtlich anerkennen zu lassen? Ich möchte für mein Kind später da sein.

Habe ich zur Zeit irgendwelche rechtliche Verpflichtungen/Ansprüche (bevor ich als Kindsvater benannt werde)?

Vielen Dank für Ihre Antworten!



Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Gemäß § 1594 Abs. 4 BGB ist die Anerkennung der Vaterschaft schon vor der Geburt des Kindes zulässig.

Sie können daher bereits jetzt beim Jugendamt eine entsprechende Erklärung abgeben und begegnen so der Gefahr, später bezichtigt zu werden, sich nicht gekümmmert zu haben.


Derzeit haben Sie noch keine Verpflichtungen, solange das Kind noch nicht geboren ist.

Nach der Geburt sind Sie dem Kind gegenüber unterhaltspflichtig.

Sofern Sie das gemeinsame Sorgerecht bekommen, obliegt Ihnen dann natürlich auch die Verpflichtung der Sorge für das Kind, § 1631 BGB.


Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 29.08.2012 | 14:49

Sie schreiben:

"...Sofern Sie das gemeinsame Sorgerecht bekommen.."

Dieses ist doch einzuklagen beim zuständigen Familiengericht, sofern die Mutter diesem nicht zustimmt?

Vielen Dank für die Antwort!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.08.2012 | 14:53

Richtig, wenn die Mutter nicht zustimmen sollte, müssen Sie über einen Anwalt einen Antrag beim zuständigen Familiengericht stellen. Das Gericht wird dann entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 29.08.2012 | 15:03

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