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Vater ist Testamentsvollstrecker und verkauft das Haus vom Sohn

11.10.2013 23:00 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Mein Sohn hat mit 8 Jahren ein Fachwerkhaus mit 3 Wohnungen vom Großonkel meines EX Mannes geerbt. Sein Vater wurde als Testamentsvollstrecker eingesetzt und soll sich um den Erhalt des Nachlasses kümmern bis zum 23. Lebensjahr meines Sohnes. Dies soll zur absicherung der ausbildung sein lt. Testament. Der Großonkel hat mündlich immer wieder erwähnt, dass das Haus im Familienbesitz bleiben soll wie es schon seid 100 Jahren ist. Nach der Trennung musste ich mit meinen 2 Kindern d.h. auch meinen Sohn jetzt 12 Jahre ausziehen, da mein EX die eine Wohnung ( 120 qm) alleine bewohnen will. Er ist eine neue Partnerschaft eingegangen und die Lebenspartnerin wohnt jetzt auch mit ihrem Sohn im Haus meines Sohnes. Miete wird nicht bezahlt, da er sich das als Testamentsvollstrecker rausnimmt. Alle Nebenkosten und Unkosten und Kredite werden vom Hauskonto meines Sohnes bezahlt. Der Vater hatte vor das Haus zu kaufen. Mein Anwalt hat dazu meinen Sohn befragt und mein Sohn wollte es nicht verkaufen. Daraufhin hat der Anwalt nichts weiter unternommen, da ohne Einwilligung meines 12 jährigen Sohnes nicht verkauft werden darf lt. Anwalt und erst recht nicht an den Vater als Testamentsvollstrecker. Jetzt haben wir durch Zufall erfahren, dass der Vater meines Sohnes das Haus an seine Lebensgefährtin einfach verkauft hat ohne die Zustimmung meines Sohnes. Ist das rechtens??? Wie kann man da gegen angehen.....warum zählt es nicht was die Kinder wollen.
Gruß
11.10.2013 | 23:45

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst kommt es darauf an, wer zum Zeitpunkt des Verkaufes im Grundbuch des Grundstückes eingetragen gewesen ist.

Ich gehe weiter davon aus, dass im Testament eindeutig geregelt ist, dass Ihr Sohn das betreffende Grundstück erben soll und diesbezüglich eine Verfügungsbeschränkung zum Ausdruck gebracht worden ist.

Falls dies Ihr Sohn gewesen sein soll, wäre ein Verkauf nicht rechtens und dieser nichtig. Das Grundstück müsste zurück übertragen werden.

Er ist nicht befugt, Gegenstände oder die Nutzung Dritten kostenlos zu übergeben und wäre auch nebenher haftbar (§§ 2205, 2208, 2219 BGB).

Es wäre aber in Ihrem Fall auf jeden Fall ratsam, dass die gesamten Unterlagen (Grundbuchauszüge, Verfügungen, Testamente) geprüft werden und schnellstmöglich die rechtlichen Mittel ausgeschöpft werden, um weitere Schäden zu vermeiden.

Wenn Sie dafür rechtliche Hilfe brauchen sollten, steht Ihnen meine Kanzlei gerne zur Seite.


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