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Vater hetzt Sohn gegen mich auf (Verleumung)

20.11.2013 16:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrter Damen und Herren

ich brauche schnellstmöglich ihre Hilfe.

Ich beschreibe hier die Situation welche seit meiner Scheidung (2010) dauert.

Mit meinen Ex Ehemann haben wir 2 gemeinsame Kinder der Sohn D**** und die Tochter E****.
7 Jahre unsere Beziehung war die Höhle für mich, Alkohol Probleme von meinen Mann, hat mich mehr mals geschlagen usw., daraufhin wollten wir uns scheiden lassen.
Unser gemeinsames Sohn D**** hat mich beschuldig, ich glaube 100% von Erzählungen von der Oma (sehr glaubwürdige) und Vater.
D**** hat mir immer gesagt: Mama, du solltest mit dem Vater immer bleiben, aber du bist von ihn weg, du bist kein richtige Frau-Ist ja logisch, keine Kindgerechte Aussage!

D**** ist jetzt 11 Jahre Alt und wird seit Jahren vom Vater gegen mich aufgehetzt.
Ich hatte keinen Kontakt mehr zu meinem Sohn, seitdem habe ich meinem Sohn kaum noch zu Gesicht bekommen!

Ich wurde weder auf Schulveranstaltungen, Familienfeste noch Geburtstage von dem kleinen eingeladen. Ich wurde nicht darüber informiert, was er in seiner Freizeit macht und wie er sich entwickelt. Auf telefonische Nachfrage bei seiner Großmutter ***** erfahre ich nur unzureichende Auskunft. Die Telefonnummer seines Vaters konnte ich bis heute nicht in Erfahrung bringen. Mir ist klar, warum es geht’s: Sie haben Angst dass ich D***** zurück nehmen werde. Und Der Vater dann Unterhalt bezahlen muss. Momentan bekomme ich kein Cent von ihn für die Tochter und er von mich für den D*****.

Mein Exmann, der Vater von D*****, ist immer noch sehr schlecht zu mir um mit ihm Kontakt aufzunehmen. Am liebsten würde er kein Wort mehr mit mir reden. Deswegen versuche ich seit fast oder über drei Jahren die Kommunikation über die Großmutter von D*****. Sämtliche Geschenke oder Überbringungen geschehen über die Großmutter *****, wobei sich diese unter Ausflüchten eines "schwachen Herzens" oder des "vielen Stresses mit der Gesamtsituation" relativ unkooperativ zeigt. Meiner Meinung nach ist es eine getarnte Lüge, die mich voller Trauer erfüllt.

Vor einige Wochen als ich mit die E**** (Schwester von D****) ihn von der Schule abholen wollte (Sicherlich nach Rücksprache mit der Großmutter), dieser an uns Beiden vorbeigeschaut hätte und uns auch auf Grüße unser Seitz weiterhin ignoriert hätte, woraufhin ist die E**** in Tränen ausgebrochen. Diese skurrile Situation, dass zwei Geschwister in der gleichen Stadt leben und ein Geschwisterteil den anderen ignoriert, kann für mich nur heißen, dass die derzeitigen Fürsorger D****, Großmutter und Vater, mit einer wohl hasserfüllten Nachrede auf den Kleinen Druck ausüben.
E**** einmal mitbekam, dass die Großmutter einmal auf D**** in Russisch einredete, dass seine Mutter an allem schuld sei und sie ihn seiner Großmutter nur wegnehmen wolle.
Bei dem Jugendamt, dem ich um Hilfe gebeten habe, diese Situation aufklären. Bei dem gemeinsames Gespräch mit Berater (Herr W****) und die Großmutter nach dem ich festbekommen habe, dass ich den D**** nur erst mit Begleitperson sehen kann! Die Begleitperson ist natürlich Oma! (Der wohn seit unsere getrenntes Leben bei Oma(Mutter von den Ex Mann)Die hat keine Sorgerecht für das Kind!
Die(Oma)versprach mich immer, dass die mit ihm redet, und irgendwann wird er zu mir kommen.

Herr W**** ( Jugendamt)der ist im Meinung, nach dem Gespräch mit D****, dass Kind zu zwingen kein sinn bringt.
Und das Kind im Jugendamt erzählt warum er über mich enttäuscht ist, weil zu viele Männer bei mir zu Hause waren und ich schlechte Mutter war! Aber das ist nicht ernst! Mein Ex hat über mich so viele Fälschungen erzählt, dass der D**** im geglaubt hat!
Mein ex sogar war mehr mall in Polizei,wegen Bedrohung und Gewalt.


Nach dem Gespräch mit dem Herr W**** ging ich Treppe runter, und traf die jetzige Frau von Exmann, sie hat auf die Schwiegermutter gewartet.
Ich habe sie begrüßt und als Gegensatz wurde ich von ihr beschimpft und beleidigt. Mein jetziger Ehemann hat alles gehört und gesehen.
Die Strafanzeige habe ich sofort erstattet.

Wenn D**** nicht zu mir will sehe ich nur die Schuld meine Ex und seine Mutter und mochte dass sie bestrafen werden für Verleumdung und Betrug.
Was kann ich machen??
habe ich irgendwelche Schanze?
JA meint dass Antrag in Familien Gericht nach 4 Jahre keinen KOntakt mit dem Sohn bringt auch nichts..!
Mein Anwalt sagt genau so..
Ich bitte um Ihre Hilfe
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Ratsuchende,

kämpfen Sie nicht nur um Ihren, Sohn sondern in erster Linie für Ihren Sohn.

Ich habe natürlich nur Ihre Sachverhaltsdarstellung als Beurteilungsgrundlage. So wie Sie die Situation schildern, wird Ihr Sohn massiv beeinflusst.

Ich teile die Auffassung Ihres Anwaltes nicht. Es sollte ein Antrag zunächst auf Einräumung eines regelmäßigen Umgangs bei dem Familiengericht gestellt werden.

Natürlich ist die Situation nicht einfach, da Sie vier Jahre keinen/kaum Kontakt gehabt haben. Auch vertritt das Jungendamt eine Aufassung, die ich nicht nachvollziehen kann. Gerade wenn keine Gespräche zwischen den Eltern stattfinden, kann nicht einfach aufgegeben werden.

Vor dem Gericht wird die Einholung eines familienpsychologischen Gutachtens beantragt werden müssen. Dazu muss sehr viel Wert auf die Qualifikation des Gutachters gelegt werden. Das muss Ihr Anwalt beachten.

Dazu wird immer unter Berücksichtigung des Kindeswohls vorgetragen werden müssen. Nach Ihrer Schilderung ist auch anzunehmen, dass bei Ihrem Sohn bereits von einem PAS auszugehen ist. Das bedeutet das Vorliegen eines Elterlichen Entfremdungssydrom, hervorgerufen durch massive Beeinflussung. Ihr Sohn wird voraussichtlich bereits entsprechende Schäden davongetragen haben. Das ist Ihren Schilderungen zu entnehmen, z.B. aus dem Verhalten des Sohnes gegenüber der eigenen Schwester.

Das wird vorgetragen werden müssen. Bei einem solchen Vortrag bei einem Gericht ist immer darauf zu achten, dass man immer das Kindeswohl in den Vordergrund stellt. Nur darum geht es. Das Kind vor Schaden zu schützen.

Sie sehen, dass das weitere Vorgehen einen sehr genauen Vortrag bedarf und die entsprechenden Anträge gestellt werden müssen.

Ich denke aber, dass Sie diesen Weg für Ihren Sohn wählen sollten. Es kommt allein auf sein Wohl an. Es wird nicht einfach, da wohl auch dsa Jugendamt nicht weiter tätig werden will.

Sie sollten aber nicht aufgeben.In der Zukunft mag Ihr Sohn erkennen, dass Sie nicht aufgegeben haben und gekämpft haben. Das kann einmal für Ihren Sohn eine wertvolle Erkenntnis sein, wenn er älter ist.

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass strafrechtlich eine Ahndung nicht in Betracht kommt. Leider ist es hier so. Es wird also der Weg zum Familiengericht bleiben.

Ich wünsche Ihnen, Ihrer Tochter und auch ganz besonders Ihrem Sohn alles Gute.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


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