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VW T5 Motorschaden

11.10.2017 10:24 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

ich fahre einen VW T5 und habe folgendes Problem, verbunden mit der Frage was ich tun kann. Bin gerade etwas aufgelöst und freue mich über einen Rat.

Modell:
VW T5, Modell / Typ 7EB162, Motorkennbuchstabe CAAD, Bj. 2011, 84KW, Diesel

Schaden: Motorschaden durch gelöstes Pleuel - Loch im Motorblock, Laufleistung 210.000KM

Zur Geschichte:
Ich kaufte o.g. Fahrzeug im Jahr 2015 bei VW als Gebrauchtwagen mit 133.000 KM, Scheckheft lückenlos bei VW und ich führte dies auch so weiter, immer in derselben Werkstatt. Im Mai diesen Jahres kam plötzlich die Motorkontrolllampe, ich in die Werkstatt gefahren - die Werkstatt hat den Fehler ausgelesen und gelöscht und meinte das wäre ein elektronisches Problem ( als Fehler kam wohl nur irgendeine Sicherung ) und das müsste ich beobachten. Nach 500km ging die Motorkontrollleuchte wieder an und es kam noch eine rote Ölkanne mit dem Hinweis - Öldruck - Motor aus - Bordbuch. Habe ich befolgt und laut Bordbuch sollte man die Werkstatt aufsuchen, was ich auch tat - in der Folge 3 mal wegen diesem Problem. Jedes mal bekam ich zur Antwort das kann alles mögliche sein, wir finden nichts. Die Warnleuchte mit dem Öldruck kam immer mal sporadisch ebenso wie die Motorkontrolllampe. Einmal stellten sie fest das zuviel Öl drin wäre und sie saugten 1,5Liter ab - obwohl ich nie was nachfüllte! Das ging wie gesagt von Mai bis August so.
Letzte Woche lies ich Zahnriemen wechseln in einer freien Werkstatt. Am Montag zuckelte ich gemütlich, 5. Gang mit 130Kmh bergauf, auf der Autobahn. Mit einem Schlag machte der Motor plötzlich Rasselgeräusche, ging aus, ich blickte in Rückspiegel und sah nur Qualm. Im Display kam, Motor manuell neu starten. Ausrollen lassen, ausgestiegen - auf der Beifahrerseite Höhe Reifen vorn, lief Öl raus, tiefschwarz und viel. Schlepper gerufen, abschleppen in die besagte VW Werkstatt, Leihwagen bekommen. Gestern der Anruf: "Hallo, hier am Auto das ist Motorschaden, mindestens 8.000€, da hatt sich ein Pleuel gelöst und ein Loch geschlagen. Soll ich Sie gleich mal mit einem Verkäufer verbinden bezgl. dem Kauf eines neuen Autos"
Ich war baff und bin es immer noch.

Meine Vermutung: Der Schaden denke ich hat nichts mit dem Zahnriemenwechsel zu tun, ich vermute das der Schaden in Verbindung mit der Warnleuchte vom Öldruck zusammenhängt und sporadisch die Ölpumpe ausgesetzt hat, ergo das Problem was ich mehrfach kontrollieren lies aber immer nichts gefunden wurde.

Frage: Was kann ich jetzt tun? Was muss vielleicht die Werkstatt tun? Mein Plan war eigentlich einen Motor einbauen und das Auto behalten.

Ich hoffe der Post ist übersichtlich und mir kann jemand helfen, Danke dafür bereits jetzt.

VG Holger

11.10.2017 | 11:53

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

die Gewährleistung beträgt für solche Fahrzeuge in der Regel nur ein Jahr. Falls der Fehler daher nachträglich entstanden ist, wäre die Haftung der Werkstatt zu prüfen.
Diese haftet dann, wenn der Fehler auf nur unzureichende Ermittlungen und Reparaturen zurückzuführen ist. Dies muss anhand eines technischen Gutachtens geklärt werden.

Ich würde Ihnen dringend raten, dass Sie das Fahrzeug wieder an sich nehmen und objektiv von einem Gutachter begutachten lassen, um herauszufinden, ob es an der ersten Werkstat lag, oder aber dann doch am Zahnriemenwechsel.
Je nach Ergebnis, können Sie dann von der einen oder anderen Werkstatt den Schaden ersetzt bekommen, da gesetzlich vermutet wird, dass hier Fehler beim Einbau vorlagen (§ 280 BGB ).
Sie bekommen allerdings entweder die Reparaturkosten ersetzt oder aber den Wiederbeschaffungsaufwand (Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert), je nachdem, was niedriger ist.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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