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VL-Sparvertrag Betrug?


01.08.2006 10:58 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht



Ich denke dass bei meinem VL-Vertrag nicht alles mit Rechten Dingen zu ging und frage mich, ob man die Möglichkeit zu klagen hat. Bzw. ob ich den Vertrag schnellstmöglich Kündigen soll, ob Betrug vorliegt, da nur noch die Hälfte des Grundkapitals der AG exisiterit.
Ob ich mein Geld vor Ende der Vertraglichen Sperrfrist zurückbekommen könnte usw.

Hier die Details:
VL-Vertrag abgeschlossen am 17.09.1999
VL eingezahlt seid 01.10.1999
Vertragssumme: 14400 DM
Mtl Sparrate: 144 Monate a DM 100,-
Gesetzliche Sperrfrist: 31.12.2006
Vertragliche Sperrfrist: 06.09.2013

Vertragspartner: Ursprünglich ***** GmbH (Emissionshaus der *****)
Übernommen von E***** GmbH
Wertpapierdepotverwahrung ursprünglich bei ***** Bank, jetzige *****

Sparplan über Anteile an der *****

Tatbestand:
SECI schrieb uns einen Brief mit folgendem Inhalt:

1. Der Vorstand der ***** AG hat im Bundesanzeiger vom 23.06.2006 gemäß &92 Abs. 1 Aktiengesetz angezeigt, dass bei der Gesellschaft ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals besteht. Sollte sich die wirtschaftliche Situation der ***** AG nicht bessern, kann sich dies sehr nachteilig auf den Kurs der *****-Aktie bis hin zum vollständigen Wertverlust auswirken.
2. Des Weiteren möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass derzeit die Nachfrage nach Aktien der ***** AG im wesentlichen aus Wertpapier-Sparverträgen auf *****-Aktien resultiert. Bei der ***** AG ist durch hohe Verlustausweise ein hoher Eigenkapitalverzeher erfolgt. Der Aktienkurs verharrt trotz dieser negativen wirtschaftlichen Entwicklung innerhalb einer engen Bandbreite um ca. 8€. Es muss deshalb damit gerechnet werden, dass der Börsenkurs der *****-Aktie die Situation der ***** AG nicht oder nicht vollständig refklektiert, sondern den tatsächlichen Wert der *****-Aktie deutlich übersteigt.

Sollte zum Zeitpunkt des Auslaufens dieser Sparverträge keine sonstige Nachfrage nach Aktien der ***** AG bestehen, könnte sich dies sehr nachteilig auf den Kurs der *****-Aktie auswirken und damit zu einem erheblichen Wertverlust ihres Depots führen. In dieser Situation besteht für Sie bei vertragsgemäßer Besparung ihres Wertpapier-Sparvertrages bis zum Vertragsende ein Anspruch aus der zu Ihren Gunsten von der S***** (vormals ***** GmbH) in Bezug auf *****-Aktien abgegebenen Kapitalgarantie. Die Werthaltigkeit dieser Garantie ist jedoch von der künftigen wirtschaftlichen Lage der S***** als Garantiegeberin zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme der Kapitalgarantie abhängig.

Aufgrund der vorstehend dargestellten Situation der ***** AG gehen wir davon aus, dass einige Anleger daran interessiert sein könnten, zukünftig im Rahmen ihres Wertpapier-Sparvertrages anstelle von *****-Aktien Investmentfondsanteile zu erwerben. Wir bemühen uns derzeit abzuklären, ob Ihnen ein entsprechendes Angebot gemacht werden kann.


Über die Aufklärung, ob sich eine rechtliche Beratung, bzw. eine Klage lohnen würde, wäre ich Ihnen dankbar.
Eingrenzung vom Fragesteller
01.08.2006 | 11:09
Eingrenzung vom Fragesteller
01.08.2006 | 14:02
Eingrenzung vom Fragesteller
01.08.2006 | 16:32

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich gern wie folgt:

Eine rechtliche Beratung unter Vorlage der entsprechenden Unterlagen lohnt sich auf jeden Fall IMMER. Hierdurch erhält man umfangreiche Kenntnisse hinsichtlich der Vertragsbestandteile, Kündiungsfristen und Ansprechpartner.

Der vor Ort befasste Kollege kann sich dann aufrund der Umstände ein Bild machen und mit Ihnen die Gesamtumstände des Falles besprechen. Eine Klage ist das letzte Mittel; zuvor sollte eine außergerichtliche Einigung angestrebt werden.

Bitte beachten Sie jedoch, dass der Kollege vor Ort, ohne weiteres Tätigwerden, eine Gebühr in Höhe von EUR 190,00 zzgl. MwSt. und Auslagen geltend machen kann und auch dies dem Frageumfang angemessen ist.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Beantwortung eine erste Orientierung gegeben zu haben. Gern haben Sie allerdings auch die Möglichkeit, die kostenlose Nachfragefunktion von "frag-einen-anwalt.de" zu benutzen.

Abendliche Grüße aus Frankfurt am Main

J. Dehe
Rechtanwältin
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