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Urteil umschreiben nach ZPO 727 / Anforderungen

28.08.2018 14:06 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Rechtsmittel

Ich habe einen vollstreckbaren Vergleich der faellig ist mit dem Tod der Beklagten. Dieser Tod ist am 11.08.2017 eingetreten.

Das Nachlassgericht schafft es nicht seit dem 6.09.2017 ( Testament wurde eingereicht ) einen Erbschein fuer wen auch immer auszustellen.

Die Pfaendungs- Ueberweisungsabteilung des AG kann keinen PUE austellen ( dafuer wird die Umschreibung nach ZPO benoetigt ) Das Nachlassgericht arbeitet immer noch an der Sache. Die Pfaendungs-Ueberweisungsabteilung des AG sagt mir, dass fuer die Umschreibung nach ZPO 727 auch eine beglaubigte Kopie des eingereichten Testamentes reicht.

Die andere Abteilung ( welche nach ZPO 727 umschreiben soll ) sieht das anders und will einen Erbschein. Dieser Erbschein ist im Moment nicht vorhanden ( Nachlassgericht arbeitet seit dem 6.09.2017 an der Sache ) und ich komme nicht weiter. Auch einen Zwangsversteigerung des Hauses der Erblasserin kann ich nicht einreichen weil man dafuer auch ein vollstreckbaren Titel nach ZPO 727 braucht ...

Es dreht sich im Kreis und nichts geht weiter ...

28.08.2018 | 20:55

Antwort

von


(689)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie müssen ersteinmal gegen die Untätigkeit Erinnerung einlegen - dann kommt i.d.R. ganz schnell eine Entscheidung!


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 28.08.2018 | 23:30

Die Frage wurde nicht beantwortet.

Die Frage war ob das Gericht fuer die Umschreibung eines Urteils nach ZPO 727 einen Erbschein braucht oder eine beglaubigte Kopie des eingereichtes Testamentes.

Die Pfaendungs-/ Ueberweisungsabteilung des AG sagt es reicht fuer die Ausstellung nach ZPO 727 auch eine beglaubigte Kopie des eingereichten Testamentes, die Abteilung fuer die Austellung des Urteils nach ZPO 727 meint einen Erbschein zu brauchen!

Welche Meinung ist richtig ???

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.08.2018 | 23:59

Sie sollten schon vor einer Bewertung die Beantwortung der Nachfrage abwarten!

Ich habe Ihnen bereits gesagt, dass Sie Erinnerung einlegen müssen, denn ob die Abteilung Recht hat oder nicht, nützt Ihnen nichts, denn die Tätigkeit erfolgt ja trotzdem nicht. Und selbst wenn Sie behaupten, sie haben Recht, veranlasst das nicht den Rechtspfleger, seine Meinung zu ändern - also hilft nur ein Rechtsmittel und das ist die Erinnerung.


Wenn Sie selber nicht den Antrag auf Erbschein gestellt haben, stellen Sie diesen nochmal als Gläubiger unter Vorlage der beglaubigten Kopie, auch dann kommen Sie weiter.

ANTWORT VON

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