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Urlaubsregelung bei 6 Tagewoche


| 10.12.2006 13:29 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Folgendes Problem:
ich habe eine 40 St. Woche (offiziell 6 Tage Woche), es ist so geregelt, dass die 40 St. auf 5 Tage verteilt ist (Mo.- Mi. Fr.+Sa., der Do. ist mein fester freier Tag. Bei einem Urlaubswunsch von drei Tagen in der Woche, muss der sonst freie Donnerstag als Urlaubstag genommen werden, oder ist er sowieso frei und unabhängig von der Urlaubsplanung?
Mein Arbeitsgeber behauptet: ich hätte kein Anrecht auf einen freien Tag, sobald ich weniger als 40 St./Woche arbeite, d.h. sobald ich in der Woche einen Urlaubstag nehme, entfällt der freie Tag. Frage: ist dies korrekt?

Vielen dank im voraus für Ihre Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt:

Die gesetzlichen Regelung hinsichtlich des Urlaubsanspruches findet sich in §§ 1, 3 BurlG. Danach beträgt der gesetzlich festgelegte Urlaubsanspruch 24 Tage bei sechs Werktagen in der Woche.

Hinsichtlich des konkreten Anspruches für Ihren Urlaub kommt es darauf an, was arbeitsvertraglich vereinbart wurde.

Ursprünglich war eine sechs Tage Woche vereinbart, die dann auf eine fünf Tage Woche bei gleicher Stundenzahl reduziert wurde.

Da der Donnerstag nun frei ist, wird dieser nicht durch die Urlaubsnahme zum Arbeitstag. Insoweit würde sich Ihr Urlaubsanspruch erheblich zu Ihrem Nachteil reduzieren.

Allerdings ist es möglich, soweit sich der Urlaubsanspruch arbeitsvertraglich auf eine sechs Tage Woche bezieht, dass dieser dann entsprechend auf die fünft Tage Woche anzupassen ist. Dies heißt, dass ein Urlaubsanspruch bei sechs Arbeitstagen von beispielsweise 30 Tagen, bei einer fünft Tage-Woche sich auf 25 Urlaubstage reduzieren würde. Hierfür ist allerdings die arbeitsvertragliche Regelung maßgebend und auf den konkreten Urlaubsanspruch zu prüfen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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