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Urlaubsplanung Schichtdienst Ferien

09.01.2019 10:26 |
Preis: 30,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgendes Problem:
Ich arbeite im Rettungsdienst im öffentlichen Dienst im Schichtdienst (Tagschicht/Nachtschicht) in einer 48h Woche. Uns stehen im Jahr insgesamt 50 Tage Urlaub zu. Es geht um den Urlaub in den Ferien.
Ich selbst habe eine Lebensgefährtin (Lehrerin) in eheähnlicher Konstellation (wir wohnen im eigenen Haus). Auf der Wache gibt es darüber hinaus noch 3 Leute mit schulpflichtigen Kindern, bzw. einen, dessen Kind im Kindergarten Betriebsferien in den Sommerferien hat.

Ich habe derzeit von den 50 Tagen 23 in den Ferien bekommen. Auf Nachfrage wurden mir gesagt, dass natürlich auch andere Anspruch auf Urlaub in den Ferien haben. Hierzu wurden bsw. die Sommerferien in 3 x 2 Wochen Blöcke geteilt. Die Anderen die dort Urlaub bekommen, haben allerdings weder ein Kind, noch eine besondere Partnerschaft etc.
Weiterhin kam der Vorschlag vom Personalrat, das ganze doch zu rotieren: Wenn ich dieses Jahr im Sommer Urlaub bekommen habe, dann bekomme ich nächstes Jahr dort keinen, sondern in anderen Ferien.

Dazu meine Frage:
Habe ich mit meiner Lebensgefährtin einen besonderen Anspruch?
Bzw.: Habe ich immer in allen Ferien Vorrang vor Mitarbeitern die keinen ,,sozialen Stellenwert`` haben?
Also kann mir mein Chef sagen: Sie wurden ja schon in 2 Ferien berücksichtigt (Ostern 1 Woche und Sommer 2 Wochen), sodass jetzt auch andere in den Urlaub dürfen, obwohl "diese Anderen" keine besondere Stellung genießen?

MfG,
Kreak

Guten Tag,
ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Grundlage für die Beurteilung, welcher Arbeitnehmer vorrangig in Ferien zu berücksichtigen ist, ist § 7 BUrlG .

Danach sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, daß ihrer Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen.

Der Arbeitgeber wird also abzuwägen haben, in welchem Umfang welcher Arbeitnehmer unter Berücksichtigung der jeweiligen familiären und sozialen Situationen Urlaub erhalten kann.

Einen besonderen Anspruch haben Sie hingegen nicht. Vor allem können Sie nicht beanspruchen, dass Ihnen der gesamte Jahresurlaub wunschgemäß in den Ferien zur Verfügung gestellt wird.

Mit freundlichen Grüßen

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