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Urlaubsantritt ohne Genehmigung !

| 23.09.2011 01:45 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christoph M. Huppertz


Ich habe ein kleines Unternehmen mit 4 Mitarbeiterinnen auf Aushilfsbasis und 1 Subunternehmerin!
Meine Ausländische Mitarbeiterin hatte am Jahres Anfang den Urlaubsantrag für 3,5 Wo. in den Sommerferien beantragt, der so nicht genehmigt werden konnte, da Sie Ihren Urlaubsantrag nach mehrmeliger aufforderung als letzte abgegeben hatte!Daraufhin haben wir uns auf 3 Wochen geeingt, und wurde so dann auch bewilligt!
Als die Urlaubszeit begonnen hatte ( Sie hatte die letzten 3 Sommerferien Wo.) wollte Sie 2 Arbeitstage früher in Urlaub fahren, weil Sie zu Ihrer Mutter wollte ( Die Mutter wird seltsamer Weise jedes Jahr in den Sommerferien Operiert)! Den Urlaub konnte ich so nicht bewilligen, da Sie schon eine Genehmigung für die eigentliche Zeit hatte und ich in 1 Wo. nicht einfach eine neue Aushilfe herbringen konnte (einlernfase,... die eigentliche Urlaubszeit wird immer mit dem Personal gedeckt, das vorhanden ist).
Habe Ihr dann aufgrund ihrer Handlung ( ist dann einfach 2 Tage früher ohne Genehmigung in Urlaub gefahren) die Kündigung ausgesprochen, die sie nun mit ihrem Anwalt anfechtet!
Meine Frage: Welche Rechte hab ich nun wirklich?
Denn laut meinen Kenntnissen, darf ich Ihr wegen zuwiederhandlung fristlos Kündigen!!!

Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihrem Anliegen mache ich Ihnen unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung und des gewählten Einsatzes im Rahmen einer Erstberatung gerne die folgenden Ausführungen.


Nach Ihrer Schilderung hat sich die ehemalige Arbeitnehmerin unzweifelhaft vertragswidrig verhalten.

Eine verhaltensbedingte Kündigung kann ausgesprochen werden, wenn kein milderes Mittel in Betracht kommt. Namentlich handelt es sich hierbei insbesondere um eine Abmahnung. Ein eigenmächtiger Urlaubsantritt ist eine besonders schwere Pflichtverletzung. Eine Abmahnung kann nicht verlangt werden.

Es ist eine Kündigung, im Allgemeinen eine fristlose, gerechtfertigt. Dies gilt sogar dann, wenn der Urlaub unberechtigt nicht genehmigt wurde, was in Ihrem Fall nicht ersichtlich ist.


Sie sollten sich durch die Einschaltung eines Anwaltes auf der Gegenseite nicht einschüchtern oder verunsichern lassen. Falls die ehemalige Arbeitnehmerin über eine Rechtsschutzversicherung verfügt, kann sie auf gut Glück, ohne eigenes Kostenrisiko versuchen, eine Abfindung "herauszuschlagen".


Ich hoffe, Ihnen mit dieser ersten rechtlichen Einschätzung, für welche das vorliegende Forum gedacht ist, geholfen zu haben. Für weitere Unterstützung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Bewertung des Fragestellers 23.09.2011 | 02:46

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