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Urlaubsansprüche bei Übergang von Teilzeit in Vollzeit

25. Oktober 2021 09:16 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


14:08

Sehr geehrte Anwältin, sehr geehrter Anwalt,

ich habe einen Arbeitnehmer ein Jahr lang auf 100 h beschäftigt. Nun hat er einen neuen Vertrag mit 165h erhalten. Aus dem Teilzeit-Arbeitsverhältnis hat er noch einige Urlaubstage. Wie werden diese auf das Vollzeit-Arbeitsverhältnis umgerechnet? Ein TZ Urlaubstag ist ja so gesehen nicht mit einem VZ Urlaubstag gleichwertig.

Freundliche Grüße

25. Oktober 2021 | 10:14

Antwort

von


(353)
Tannenweg 17
72654 Neckartenzlingen
Tel: 07127/349-1208
Web: http://www.rechtsanwalt-kromer.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da durch die Erhöhung des Stundenumfanges das Arbeitsverhältnis nicht unterbrochen war, besteht der bereits verdiente Urlaubsanspruch fort. Es findet keine Unmrechnung statt. Maßgeblich für den "Wert" eines Urlaubstages ist § 11 Bundesurlaubsgesetz. Danach ist das für den Urlaubstag zu zahlende Gehalt nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs zu berechnen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Johannes Kromer

Rückfrage vom Fragesteller 25. Oktober 2021 | 12:36

In den dreizehn Wochen vor dem Urlaub war der Arbeitnehmer auf Teilzeit. Er hat dort ein Teilzeitgehalt bekommen, welches dann als Grundlage für die Entgeltfortzahlung verwendet wird. Wie wirkt sich dann eine Prämie aus, die er in der Zeit zusätzlich erhalten hat (für Extraarbeit)? Wird diese auch mit in die Berechnung einbezogen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25. Oktober 2021 | 14:08

Überstunden werden nach § 11 Abs. 1 Satz 1 BUrlG ausdrücklich bei der Bemessung des Urlaubsentgelts nicht berücksichtigt. Begründet wird dies jedoch damit, dass Überstunden nur ausnahmsweise anfallen können. Wenn dieser Ausnahmecharakter fehlt, also regelmäßig im vergleichbaren Umfang Überstunden geleistet werden, dann sind auch die Überstunden gemäß EuGH, Urteil vom 13.12.2018, Az. C-385/17 entsprechend zu berücksichtigen.

ANTWORT VON

(353)

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