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Urlaubsanspruch wenn ich selbst kündige?


13.07.2005 08:44 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Hallo,


Ich arbeite seit ca. einem Jahr bei einer Firma als Raumpfleger. Ich habe momentan noch Resturlaub vom letzten Jahr (ca. eine Woche) und den Urlaub von disem Jahr( 2 Tage pro Monat?).

Laut Vertrag besteht eine Küdigungsfrist von 2 Wochen.

Meine Frage lautet: wenn ich fristgerecht kündige, besteht noch Anspruch auf den noch nicht genommenen Urlaub? Und wenn ja wie kann ich es am besten anstellen um diesen auch wirklich zu bekommen?

Mit freundlichen Grüßen,
Planaxator

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Sehr geehrter Ratsuchender,

für Ihre Anfrage bedanke ich mich zunächst und beantworte sie auf der Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt:

1. Ihr Urlaubsanspruch, der zum Zeitpunkt der Kündigung bereits entstanden ist, bleibt bei einer Kündigung bestehen.
2. Sollte vertraglich nichts anderes geregelt sein, dann haben Sie pro Monat einen Anspruch auf zwei Urlaubstage.
3. Eine Übertragung des Urlaubs aus dem Vorjahr ist nur dann statthaft, wenn dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe dies rechtfertigen. Dies wäre in Ihrem Fall zu beachten. Geltend machen würde ich den Anspruch auf jeden Fall.
4. Um den Urlaub auch innerhalb der Kündigungsfrist zu bekommen, dürfen keine dringenden betrieblichen Erfordernisse entgegenstehen. Regelmäßig wird der ausscheidende Arbeitnehmer innerhalb der Kündigungsfrist freigestellt. Sollte dies aber nicht der Fall sein, dann steht Ihnen ein Abgeltungsanspruch zu. Den Urlaubsanspruch bzw. den Abgeltungsanspruch können Sie gerichtlich durchsetzen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe

mit freundlichem Gruß

Markus A. Timm
-Rechtsanwalt-
www.Rae-Linden.de
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