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Urlaubsanspruch während Ausbildung

04.07.2009 02:03 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


10:57
Hallo,
Ich bin 22 Jahre alt und beginne am 1.8.09 eine Ausbildung zum Fachmann für Systemgastronomie bei Subway.
Ich weiss nicht, ob mein Chef, also der Franchisenehmer meiner Filiale, Mitglied eines Arbeitgeberverbandes ist. Ich hoffe, diese Information ist nicht vonnöten.
Ich bin kein Mitglied einer Gewerkschaft.

Ist tarifvertraglich und oder allgemeinverbindlich, oder gesetzlich geregelt, wieviel
-Urlaubsanspruch Ich
-Bruttoentgelt Ich zu bekommen
-Wochenstunden Ich zu leisten
habe ?

Wenn ja, wieviel jeweils?

Vielen Dank für Die Bearbeitung dieser Frage!
04.07.2009 | 02:43

Antwort

von


(125)
Große Teichstraße 17
18337 Marlow
Tel: 038221-42300
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

1. Urlaub
Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 24 Werktage einschließlich der Sonnabende, § 3 BUrlG .

2. Entgelt
Gemäß dem für allgemeinverbindlich erklärten Entgelttarifvertrag für das Hotel- und Gaststättengewerbe des Landes NRW vom 19.02.2008 beträgt das monatliche Mindestbruttoentgelt im ersten Ausbildungsjahr 508,- €.

3. Arbeitszeit
Nachdem Sie bereits volljährig sind, richtet sich die zulässige Arbeitszeit nach dem Arbeitszeitgesetz. Hiernach darf die werktägliche Arbeitszeit 8 Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu 10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb eines halben Jahres durch Freistellung an anderen Tagen ein Ausgleich erreicht wird.
Für die Berufsschule werden Sie von der Arbeit unter Anrechnung auf die Arbeitszeit freigestellt.


Rechtsanwalt Ralf Morwinsky

Rückfrage vom Fragesteller 04.07.2009 | 09:25

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Eine maximale Arbeitszeit pro Woche gibt es nicht?
Meine Freundin ist der Überzeugung man dürfe während der Ausbildung Höchstens 40 Std. pro Woche machen, sprich 32 Std. im Betrieb und 8 in der Berufsschule.
In meinem Vertrag steht 42,5 Std. pro Woche.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.07.2009 | 10:57

Ich gehe davon aus, daß Ihre Freundin die Ausbildung antrat, als sie noch nicht 18 Jahre alt war. Dann galt für sie das Jugendarbeitsschutzgesetz. Dieses bestimmt tatsächlich, daß ein Jugendlicher nicht mehr als 8 h werktäglich und 40 h wöchentlich beschäftigt werden darf.
Gegen die Vereinbarung von 42,5 h pro Woche bestehen in Ihrem Fall keine Bedenken.

ANTWORT VON

(125)

Große Teichstraße 17
18337 Marlow
Tel: 038221-42300
E-Mail:
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