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Urlaubsanspruch und Wiedereingliederung

11.01.2014 19:49 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,

ich bin 57 Jahre alt und arbeite seit 24 Jahren in einem mittelständigen Betrieb als Schlosser. Unser Unternehmen schließt sich dem Tarifvertrag der IG Metall an. Bin seit 17.07.12 krank geschriegen wegen einer Krebserkrankung. Seit 16.08.12 habe ich eine Behinderung von 80%. Zurzeit habe ich gerade das Hamburger Modell (Wiedereingliederung) beendet und will ab 20.01.14 halbtags berufstätig sein. Ich hatte ein Urlaubsanspruch von 30 Tagen jährlich. Für 2012 habe ich noch 25 Tage Resturlaub lt. Lohnabrechnung.
Meine Fragen:
Steht mir der Resturlaub aus 2012 von 25 Tagen + ??? Tage für Behinderung zu?
Steht mir der Urlaub für 2013 von 30 Tagen + 5 Tage wegen Behinderung zu, obwohl ich das ganze Jahr krankgeschrieben war?
Wenn ich ab 20.01.14 halbtags beschäftigt bin, kann ich meinen Resturlaub aus 2012 und 2013 als Vollzeit in Anspruch nehmen?
11.01.2014 | 20:44

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller, es steht Ihnen der Urlaubsanspruch zu. Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahre 2009 verfällt auf Grund von Krankheit nicht genommener Urlaub nicht mehr. Während der Zeit der Wiedereingliederung aber haben Sie nicht die Möglichkeit, Urlaub zu nehmen, denn Sie sind ja krank geschrieben. Jedoch dürfte dies ja nun kein Problem sein, da Sie mitteilen, bald wieder zu arbeiten, die Wiedereingliederung also zu beenden.2012 hatten Sie nicht das ganze Jahr einen GdB, sondern erst ab 16/08. Daher haben Sie für dieses Jahr nur zwei Tage zusätzlichen Urlaub wegen der Behinderung. Für 2013 steht Ihnen dann der komplette zusätzliche Urlaub wegen des GdB zu. Egal ob Sie Vollzeit oder Teilzeit arbeiten, wird jeweils ein Tag Urlaub zu nehmen sein. Es kommt hierbei nicht auf die Stundenzahl an, die Sie am Tag arbeiten.


Ergänzung vom Anwalt 11.01.2014 | 22:09

Bitte beachten Sie noch, dass der Urlaub für 2012 aber 15 Monate nach Ende von 2012 verfällt, d.h. bis zum 31.03.2014 genommen werden muss. Dies hat das Bundesarbeitsgericht für Fälle einer dauernden Arbeitsunfähigkeit 2011 entschieden.

ANTWORT VON

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