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Urlaubsanspruch nach Kündigung unter Berücksichtigung des Tarifvertrages IG Chemie

| 27.03.2012 23:05 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Guten Abend,

aufgrund betrieblicher Umstrukturierungen wurde mir vor zwei Wochen ein Aufhebungsvertrag mit einer fristgerechten Kündigung zum 31.08.2012 angeboten. Diesen Vertrag habe ich angenommen, da mir im anderen Fall die betriebsbedingte Kündigung gedroht hätte. Im Nachhinein haben sich allerdings noch Differenzen bezüglich des mir zustehenden Resturlaubes ergeben (welcher im Aufhebungsvertrag nicht explizit aufgeführt wurde).

Folgender Sachverhalt liegt dabei zugrunde:
Nach nunmehr fast dreizehn Jahren Betriebszugehörigkeit und dem Ausscheiden im zweiten Kalenderhalbjahr würde mir nach §5 des Bundesurlaubsgesetzes der volle Jahresurlaub (in diesem Fall 30 Tage) zustehen. Der Manteltarifvertrag der IG Chemie spricht wiederum von einer Zwölftel-Regelung des Urlaubsanspruches im Jahr des Austritts.

Meine Frage bezieht sich nun auf die korrekte Berechnung meines Urlaubsanspruchs:

Liegt mein Arbeitgeber mit seiner Berechnung richtig, dass ich unter Berücksichtigung der 1/12 - Regelung lediglich Anspruch auf 20 Tage Urlaub bis Ende August habe, oder ist es vielmehr so, dass der gesetzliche Mindesturlaub von der tariflichen Regelung unberührt bleibt und nur die im Vertrag gewährten 10 Tage "Mehrurlaub" der 1/12-Regelung unterliegen (ich damit also einen Anspruch auf 20 + 7 (aufgerundet) Urlaubstage habe?

Vielen Dank schon mal im Voraus für die Beantwortung meiner Frage!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Nach § 13 BUrlG kann durch einen Tarifvertag eine von § 5 BUrlG abweichende Regelung getroffen werden. Somit gilt die Regelung des Tarifvertrages für den gesamten Urlaub und die Sie haben Anspruch auf 8/12 des gesamten Urlaubs.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info

Bewertung des Fragestellers 30.03.2012 | 08:48

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