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Urlaubsanspruch nach Kündigung in der zweiten Jahreshälfte


29.09.2005 16:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Mir wurde nach 14-jähriger Betriebszugehörigkeit am 31.05.2005 mit Wirkung zum 31.10.2005 gekündigt. Mein Gesamturlaub betrug 23 Arbeitstage. Mein Chef ist der Meinung, dass mir nach Ausscheiden im Oktober nur 20 Tage zustehen. Heute las ich in der SuperIllu, dass bei Ausscheiden aus dem Betrieb im zweiten Kalenderhalbjahr der volle Urlaubsanspruch besteht. Wer hat denn nun Recht und mit welchem Gesetzestext kann ich es meinem Chef beweisen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


nach dem Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt (Az: 7 Ca 7053/02)
besteht der Urlaubsanspruch für das gesamte Jahr, wenn das Arbeitsverhältnis in der zweiten Jahreshälfte beendet wird.

Da es für den Beendigungszeitpunkt also auf den Stichtag 01.07. des Jahres ankommt, hier der Beendigungszeitpunkt danach liegt, steht Ihnen der gesamte Urlaubsanspruch zu, der dann anch § 7 IV BUrlG abzugelten wäre.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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