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Urlaubsanspruch nach Kündigung

| 24.07.2014 22:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Zusammenfassung: Zum Resturlaub bei Ausscheiden des Arbeitnehmers in der zweiten Jahreshälfte.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Arbeitsverhältnis vom 01.05.2013 habe ich zum 30.09.2014 gekündigt.

Nun stellt sich die Frage nach dem Resturlaubsanspruch bei folgenden Eckdaten.

Urlaubsanspruch 2014: 30 Tage
Urlaubsanspruch aus 2013: 6 Tage
Gesamtanspruch 2014: 36 Tage
bereits genommener Urlaub: 13 Tage
Restanspruch 2014: 23 Tage

"pro rata temporis"-Regelung im AV:
"Bei Eintritt und Ausscheiden während eines Kalenderjahres hat der Mitarbeiter Anspruch auf 1/12 des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat des Bestehens des Anstellungsverhältnisses, soweit sich nicht aus zwingenden Bestimmungen des Bundesurlaubsgesetzes ein höherer Anspruch ergibt."

Mein AG nannte mir einen Resturlaubsanspruch von 15,5 Tagen

Ist dies nun korrekt bzw. wie wird der Restanspruch berechnet?

Vielen Dank im Voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihr Arbeitgeber hat im wesentlichen Recht. Für 2013 unterstelle ich die 6 Tage, wobei nach dem BUrlG eine Übertragung nur bis zum 31.3. des Folgejahres möglich ist. Da Ihr Vertrag die "pro rata temporis" Regelung enthält, rechnet man für 2014 wie folgt:9 Monate/12 Monate * 30 Urlaubstage=22,5 Urlaubstage, gerundet 23. Sie haben also 23 Tage für 2014 Anspruch, dass ist mehr als der gesetzliche Mindesturlaub der bei einer 5 Tage Woche bei 20 Tagen läge. Daher ist die Kürzung hier möglich. Es bleiben also zusammen 29 Tage - 13 Tage=16 Tage und daher das was der AG meint (28,5-13=15,5).

Der AG hat leider Recht.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht


Nachfrage vom Fragesteller 24.07.2014 | 23:34

Sehr geehrter Herr RA Wöhler,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich kann also auf 16 Tage aufrunden?
Welcher Paragraph begründet das?

Viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.07.2014 | 22:03

Sehr geehrter Fragesteller,

ich danke für die freundliche Bewertung.

Ja, Sie können auf 16 Tage aufrunden.
Das aufgerundet wird, ergibt sich aus § 5 II BUrlG.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht

Bewertung des Fragestellers 24.07.2014 | 23:51

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