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Urlaubsanspruch bei befristetem Vertrag

14.07.2009 19:49 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe zwei Fragen bezüglich meines Urlaubsanspruchs.

Am 12.08.2009 läuft mein Zweijahresvertrag aus. Im Vertrag steht bezüglich meines Urlaubs: „Der Urlaubsanspruch beträgt 22 Arbeitstage pro Kalenderjahr“ und dass er in Absprache mit dem Vorgesetzten zu nehmen ist - mehr nicht. Mein Vertrag sieht eine 5-Arbeitstage-Woche vor.
Da mein Vertrag nach dem 30. Juni endet, gehe ich davon aus, dass mir nach dem Bundesurlaubsgesetz der volle Jahresurlaub zusteht. Leider wird das hier im Unternehmen anders gesehen.


Frage 1:
Habe ich Anspruch auf den gesamten vereinbarten Jahresurlaub von 22 Tagen oder nur anteilig (8,5/12 der 22 Urlaubstage)?

Oder habe ich Anspruch auf 8,5/12 meiner vertraglich zugesicherten 22 Urlaubstage plus 3,5/12 der gesetzlich zugesicherten 20 Urlaubstage?

Frage 2:
Sollte der Anspruch über den anteilig berechneten Urlaub von 8,5/12 von 22 Urlaubstagen hinausgehen, ist dieser mir dann als bezahlter Urlaub zu gewähren?


Viele Grüße!

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Zunächst beträgt der Urlaubsanspruch nach § 3 BurlG 24 Werktage bei einer Vollzeitbeschäftigung. Wenn Sie in Vollzeit beschäftigt waren, darf dieser Wert nicht unterschritten werden.
Es gilt immer nur ein Urlaubsanspruch, wobei das gesetz die Untergrenze darstellt. Durch Arbeitsvertrag kann diese Grenze nicht unterschritten, aber überschritten werden.

Da § 5 I Nr. c nicht eingreift, haben Sie in der Tat den vollen Urlaubsnaspruch für 2009 erworben. Sie können also alle Urlaubstage für 2009 verlangen.
Der Urlaub ist Ihnen auch als bezahlter Urlaub zu gewähren, dies schreibt § 11 BUrlG vor.

Wenn der Urlaub aus betrieblichen Gründen nicht gewährt werden kann, dann ist er zusätzlich abzugelten nach § 7 IV BUrlG .



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