Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Urlaubsanspruch bei Kündigung zum 30.09.2013

| 13.08.2013 19:00 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Zusammenfassung: Arbeitsrecht und Urlaubsanspruch

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 01.10.2012 bin ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber angestellt.
Die Probezeit von sechs Monaten habe ich mit Ablauf des 31.03.2013 erfolgreich bestanden.
Nun habe ich meine Kündigung fristgerecht zum 30.09.2013 eingereicht und dies auch bestätigt bekommen.
In meinem Arbeitsvertrag ist geregelt, dass ich einen Jahresurlaubsanspruch in Höhe von insgesamt 25 Tagen habe.
Es gibt keine ausschließende Klausel und ein Tarifvertrag liegt auch nicht vor.

Selbst habe ich bisher recherchiert, dass ich, da die "Zwölftelregelung" des § 5 Abs. 1 BUrlG in meinem Fall nicht greift (s. Sachverhalt oben) gem. § 3 Abs. 1 BUrlG einen Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub iHv 20 Arbeitstagen (laut Gesetz 24 Werktage) habe.

Diese 20 Tage gewährt mir auch die Personalabteilung meines jetzigen Arbeitgebers.

Meine Fragen lauten nun:
Was ist mit meinem einzelvertraglich vereinbarten Mehrurlaub? Verfällt dieser einfach?
Was ist hier mit dem Günstigerprinzip?

Ich brauche auch, falls ich nach Ihrer Meinung, einen Anspruch auf meinen einzelvertaglich vereinbarten Urlaub von 25 Tagen habe, bspw. ein konkretes Urteil oder einen Paragraphen, welche ich dann der Personalabteilung zum Nachlesen geben kann.

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,


da Sie erst in der zweiten Jahreshälfte ausscheiden, behalten Sie Ihren VOLLEN Jahresurlaubsanspruch; das BUrlG sieht keine Kürzung vor (ArbG Frankfurt, Urt.v. 02.10.2002, Az.: 7 Ca 7053/01), wenn keine andere Regelung getroffen worden ist, was ja nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung auszuschließen ist.


Dieser VOLLE Urlaubsanspruch ist auch nicht auf den gesetzlichen Mindesturlaub beschränkt, sondern umfasst den gesamten vertraglichen Urlaubsanspruch, der bei Beendigung noch nicht erfüllt ist (BAG, Urt.v. 22.10.2009, Az.: 8 AZR 865/08), sofern eben nichts anderes vereinbart worden ist (BAG, Urt.v. 24.03.1992, Az.: 9 AZR 7/91), was ja hier zu verneinen ist.


Der Arbeitgeber irrt also - drucken Sie ihm die Antwort mit den Urteilen aus.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
http://ra-bohle.blog.de/

Bewertung des Fragestellers 14.08.2013 | 14:10

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Ich bin sehr zufrieden."
Stellungnahme vom Anwalt:
Vielen Dank für die freundliche Bewertung .... MfG RA Thomas Bohle
FRAGESTELLER 14.08.2013 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 71574 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ich kann Herrn Epping zu meinem Problem "Sperrrung meines YouTube Kanals" nur allen, denen es geht wir mir nur empfehlen. Innerhalb von 3 Tagen wurde die Sperrung zurückgenommen. Des Weiteren hat Herr Epping mich immer schnell ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnelle, klare und ausführliche Antwort mit Literatur- bzw. Quellenangabe. Perfekt! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnelle und kompetente Antwort. ...
FRAGESTELLER