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Urlaubsanspruch bei Beschäftigungsverbot

| 05.01.2009 09:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Guten Tag.

Ich bin bei meinem Arbeitgeber seit dem 16.12.06 bis 17.12.08 angestellt gewesen. Vetrag wurde nicht verlängert.

Im Vertrag habe ich 30 Tage Jahresurlaub.

Im Jahr 2008 wurde ich schwanger und bekam Beschäftigungsverbot. Dieses ging ursprünglich vom 29.08.08 bis 31.12.08. Nach meinem Auscheiden aus diesem Betrieb wurde das Beschäftigungsverbot allerdings von meinem Arzt aufgehoben, also durfte ich ab dem 18.12.08 wieder arbeiten.

In Jahr 2008 bevor ich Beschäftigungsverbot bekam, nahm ich 16 Tage Urlaub in Anspruch.

Nun meine Fragen:

Habe ich Anspruch auf den gesamten Urlaub bis zu meinem Ausscheiden aus dem Betrieb (also 17.12.08) - wenn ja nach welchem § ?

Muss mir mein ehemaliger Arbeitgeber den Urlaub ausbezahlen? Wenn ja nach welchem § ? Wie schnell muss er das machen?

Mein Arbeitgeber hat mir meinen Urlaub nicht ausgezahlt, mir schon meine Unterlagen (Lohnsteuerkarte, Soz-Vers-Abmeldung) zugeschickt.

Ich bedanke mich im voraus vielmals für Ihre Antwort

Mit freundlichen Grüssen

XXX


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Sehr geehrte Ratsuchende,


der Urlaubsanspruch besteht für die gesamte Zeit von Schwangerschaft und Mutterschutz, also auch für die Zeit des Beschäftigungsverbotes. Nicht genommener Urlaub kann nach dem Mutterschutz im laufenden oder im nächsten Jahr beansprucht werden. Ist dieses aufgrund der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses nicht mehr möglich, ist eine Auszahlung vorzunehmen.

Dieses ergibt sich aus § 17 Abs. 3 BEEG

Allerdings ist der Jahresurlaub für jeden vollen Kalendermonat der Elternzeit um ein Zwölftel zu kürzen, wobei allerdings ein Resturlaubsanspruch ja noch zusteht. Diesen Anspruch sollten Sie nun mit einer Frist von 14 Tagen anmahnen. Zahlt der Arbeitgeber nicht, bleibt Ihnen nur noch der Gerichtsweg offen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 05.01.2009 | 10:05

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