Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
493.090
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Urlaubsanspruch bei Aufhebungsvertrag


05.10.2009 08:59 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Guten Morgen,

nach 10 Jahren in einem Unternehmen scheide ich mit einem Aufhebungsvertrag zum 15.10.2009 aus.
Die Kündigung ging von mir aus, da es sich um ein leider insolventes Unternehmen handelt und ich woanders neu anfangen kann.
Meine Urlaubstage (30 im Jahr) habe ich bis auf 5 genommen und nun möchte ich wissen, ob ich sie geltend machen kann.
Man sagte mir, dass dies nur zutrifft, wenn mir gekündigt wird.
Vertragliche Urlaubsaussage:
Sie erhalten Urlaub nach den jeweils geltenden Bestimmungen des Tarifvertrages und der Betriebsvereinbarung.


Vielen Dank für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen
M. v.Heek

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrte Ratsuchende,


da Sie ausführen, dass ein Aufhebungsvertrag abgeschlossen worden ist, kommt es auf dessen genauen Wortlaut an. Falsch ist aber die These, dass nur bei einer arbeitgeberseitigen Kündigung der Resturlaub abzugelten ist, da in § 7 BUrlG von Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Rede ist und dazu gehört u.a. auch der Aufhebungsvertrag:


Es kommt also darauf an, was genau in diesem Aufhebungsvertrag zu den Urlaubsansprüche vereinbart worden ist.

Sind Sie frei gestellt und ist ausdrücklich darauf hingewiesen worden, dass mit dieser Freistellung Urlaubsansprüche abgegolten werden sollen, werden Sie keine Ansprüche mehr geltend machen können.

Ist hierzu nichts geregelt worden, stehen Ihnen noch Ihre Urlaubsansprüche zu. Dann können Sie die restlichen 25 Urlaubstage noch geltend machen; kann er ganz oder teilweise - wie in Ihrem Fall - nicht gewährt werden, ist er nach § 7 Abs. 4 BUrlG abzugelten.

Daher sollten sie den Aufhebungsvertrag insoweit überprüfen lassen, um dann ggfs. weitergehende Ansprüche geltend machen zu können.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 62789 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Antwort war verständlich, klar und ausführlich. ...
FRAGESTELLER
3,6/5,0
Da ich den Sachverhalt relativ ausführlich beschrieben habe fand ich die erste Antwort etwas oberflächlich. Ich bin da von vorherigen Konsultationen ausführlichere Antworten gewohnt. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Mehr als 5 Sterne kann ich leider nicht vergeben, sonst würde ich es tun. Herzlichen Dank, Herr Munz, für diese ausführliche, kompetente, verständliche und schnelle Information, die mir sehr weiterhilft. Herr Munz hat sogar ... ...
FRAGESTELLER