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Urlaubsanspruch aus Elternzeit

| 13.01.2015 19:23 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Abend.
Ich habe am 29.01.2014 mein Kind zur Welt gebracht und bin seit dem in Elternzeit. Diese endet am 28.01.2015. Ich habe nun erfahren, dass ich einen Urlaubsanspruch aus der Elternzeit habe, da mein ungekündigter und unbefristeter Arbeitsvertrag nur ruht. Ich habe pro Jahr 30 Tage Urlaub. Allerdings weiß ich auch, dass mein Arbeitgeber mir den Urlaub um 1/12 pro Monat kürzen kann. Ich stehe momentan ein wenig auf dem Schlauch, daher bitte ich um Ihre Hilfe. Ist es richtig, sollte man mir den Urlaub kürzen, dass er dann praktisch gestrichen ist? Denn es würden doch demnach 12/12 von 30 Tagen gekürzt werden? Oder sehe ich das verkehrt?
Das Wichtigste für mich ist aber: Wann und wie muss mein Arbeitgeber mich über die Kürzung informieren? Hintergrund dieser Frage ist, dass ich den Resturlaub gerne zeitnah nach der Elternzeit nehmen möchte.
Ich bedanke mich im Voraus schon für Ihre Hilfe und wünsche Ihnen einen netten Abend.
Frau K.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihr Arbeitgeber kann Ihren Jahresurlaubsanspruch für jeden vollen Kalendermonat Elternzeit um 1/12 kürzen. Im Ergebnis könnte Ihnen somit tatsächlich der gesamte Jahresurlaub gestrichen werden. Möchte Ihr Arbeitgeber von dieser Regelung Gebrauch machen, so muss er Ihnen dieses mitteilen. Eine Regelung welche einen bestimmten Zeitpunkt für diese Erklärung vorschreiben würde existiert nicht. Ihr Arbeitgeber kann Sie auch erst nach dem Ende der Elternzeit in Kenntnis setzen. Darüber hinaus ist keine eindeutige Erklärung erforderlich. Es reicht aus, wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber einfach nur den gekürzten Urlaub gewährt oder erkennen lässt, dass er von der Kürzungsmöglichkeit Gebrauch machen wird (LAG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 16.01.2014, Az.: 5 Sa 180/13).

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Sollten weiterhin Unklarheiten bestehen, nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Winter, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 13.01.2015 | 22:36

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