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Urlaubsabgeltung und Fahrtkosten bei befristetem Arbeitsvertrag

28.06.2016 12:25 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war vom 25.04.2016 bis zum 20.05.2016 befristet bei einem Zeitarbeitsunternehmen tätig. Diese einmonatige Befristung war von Anfang an klar im Vertrag geregelt. Ich bekam ein Stundenlohn von 11,07 € in Vollzeit bei einer 40-Stunden Woche. Es war eine Büroarbeit. Die ersten 2 Wochen habe ich ganz normal gearbeitet und bekam auch meinen Lohn hierfür in Höhe von 280 € netto. Die restlichen 2 Wochen war ich krankgemeldet und bekam von meiner Krankenkasse 435 € ausbezahlt netto. Vereinbart wurden ebenfalls im Vertrag 20 € Fahrtkosten pro Arbeitstag für Hin- und Zurück. Es wurden mir für 3 Arbeitstage die Fahrtkosten in Höhe von insgesamt 60 € steuerfrei, also netto, nicht überwiesen. Zudem wurde mir auch mein Urlaubsabgeltungsgeld von 2 Arbeitstage pro Monat nicht überwiesen. Diese müssten auch um die 180 € netto sein. Ich habe dem Personaler der Zeitarbeitsfirma bereits 3 Emails im Abstand von jeweils ca. 1-2 Wochen verschickt und bekam nie eine Antwort weder postalisch noch per Email oder einen Anruf. Keine Reaktion. Die Lesebestätigung ist ebenfalls vom Arbeitgeber ignoriert worden. Nun meine Frage bzw. Fragen:

1. Die Zeitarbeitsfirma muss mir doch die 2 Urlaubstage auszahlen, oder nicht? Ich war ja erkrankt und konnte ja kein Urlaub nehmen. Wie gehe ich nun voran? Soll ich den Arbeitgeber einfach anrufen oder ist das falsch?

2. Die Fahrtkosten müssen die auch zahlen, da es vertraglich vereinbart war, oder?? Wie gehe ich nun voran? Soll ich den Arbeitgeber einfach anrufen oder ist das falsch?

Es geht ja immerhin um insgesamt ca. 200-250 € netto.

Über eine Rückinfo würde ich mich sehr freuen.
Vielen lieben Dank im Voraus.

Freundliche Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:



Frage 1:
"Soll ich den Arbeitgeber einfach anrufen oder ist das falsch?"


Das ist nach Ihrer Darstellung falsch.

Nach Ihrer Schilderung haben Sie - vorbehaltlich einer konkreten Vertragsprüfung - noch offene Ansprüche hinsichtlich der 2 Urlaubstage sowie der noch offenen Fahrtkosten.

Ihr Arbeitgeber hat aber offensichtlich keinen telefonischen Klärungsbedarf in der Angelegenheit.

Zudem droht je nach Vertragsinhalt Verjährung bzw. Verfall Ihrer Ansprüche. Warum dies ggf. so ist können Sie z.B. unter https://www.anwalt.de/rechtstipps/arbeitsvertragsklauseln-zu-ausschlussfristen-verfallklauseln_052231.html anschaulich erläutert nachlesen.

Von daher sollten Sie also Ihre Ansprüche unter diesem Aspekt schriftlich und nachweisbar beim Arbeitgeber geltend machen und diesen binnen einer Frist von 14 Tagen zur Reaktion auffordern.

Geschieht dann nichts müssten Sie Ihre Ansprüche ggf. innerhalb der Verfallfristen gerichtlich einfordern.



Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

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