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Urlaubsabgeltung/ Urlaub auszahlen

| 13.05.2020 14:29 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


13:20

Ich wurde letztes Jahr von meinem damaligen Arbeitgeber gekündigt zum 16.10.2019. Ich hatte noch 12 Resturlaubstage für das Jahr 2019. Da diese nicht ausgezahlt wurden mit der letzten Abrechnung, habe ich im Dezember das erste mal um die Auszahlung des Urlaubs gebeten. Nach mehrmaliger Nachfrage erhielt ich dann im Februar eine Mail worin der Arbeitgeber erklärt, dass er eine Urlaubsbescheinigung ausstellt und der Urlaub damit auf einen neuen Arbeitgeber übertragen wird. Ein Anspruch auf Auszahlung des Urlaubs soll damit nicht bestehen. Ist das richtig so?
Wenn nicht, wie kann ich dagegen vorgehen?
Im Tarifvertrag ist eine Frist von 6 Monaten genannt um den Urlaubsanspruch geltend zu machen. Habe ich diese Frist allein damit schon eingehalten, dass ich den Arbeitgeber aufgefordert habe den Urlaub auszuzahlen?

13.05.2020 | 14:55

Antwort

von


(1781)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Frist habe Sie durch Ihre schriftliche Nachricht gewahrt.

Ansonsten ist zu sagen, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses dem Arbeitnehmer eine Bescheinigung über den im laufenden Kalenderjahr gewährten oder abgegoltenen Urlaub auszuhändigen - zum Ausschluss von Doppelansprüchen.

Der Anspruch auf Urlaub besteht nicht, soweit dem Arbeitnehmer für das laufende Kalenderjahr bereits von einem früheren Arbeitgeber Urlaub gewährt worden ist.

Aber:
Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten.
Das können Sie alternativ verlangen, aber nur dann, wenn Sie keine nahtlose Anspruchsbeschäftigung haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 18.05.2020 | 12:56

Danke für die schnelle Antwort. Sie schreiben, dass ich die Frist durch die schriftliche Nachfrage gewahrt habe. Gilt das auch für eine Mail? Also der Schriftverkehr lief bisher immer über Mail mit meinem ehemaligen Arbeitgeber.

Ein nahtloser Übergang in ein neues Arbeitsverhältnis fand nicht statt. Ich war zunächst arbeitslos.

Kann ich wenn der Arbeitgeber den Urlaub nicht ausbezahlt eine Klage beim Arbeitsgericht einreichen oder wie soll ich mich verhalten?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.05.2020 | 13:20

Sehr geehrter Fragesteller,

auf Ihre Nachricht antworte ich gerne wie folgt:

Gut, wenn es keine Anschlussbeschäftigung gibt, ist der Urlaub finanziell vom alten Arbeitgeber abzugelten und dieses beim neuen Arbeitgeber anzugeben.

Schreiben Sie also an ihren alten Arbeitgeber diesbezüglich.

Die Anzeige per E-Mail reicht, solange nicht explizit die Schriftform nach § 126 BGB im Tarifvertrag vorgesehen ist, was nach zu sehen wäre, was ich so aber nicht kenne.

Zur Not müssten Sie innerhalb der tarifvertraglichen Ausschlussfrist Klage erheben.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 19.05.2020 | 10:41

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 19.05.2020
5/5,0

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ANTWORT VON

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