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Urlaubsabgeltung Gehalt

| 15.10.2014 15:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mein Arbeitsverhältnis zum 15.09.2014 aus gesundheitlichen Gründen gekündigt nun folgte die Urlaubsabgeltung so.

Mein Gehalt 3500 Euro wurde einfach durch 30 Tage geteilt, die wurde dann als Tagessatz genommen 116,67 Euro und mit den 21 Tagen mal diesen 116,67 multipliziert, somit kam ein Endbetrag von 2450,07 Euro Brutto als Endsumme heraus. Wenn ich jetzt die Berechnung mit den letzten 13 Wochen nehme bekomme ich aber ein anderes Ergebnis heraus, welche Berechnungsgrundlage ist für mich richtig angewendet? Ich habe eine 5 Tage Woche bzw. 40 Std. Woche lt. Arbeitsvertrag.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bei der Berechnung der Urlaubsabgeltung ist das durchschnittliche Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses erhalten hat, zugrunde zu legen. Dies ergibt sich aus §§ 7 Abs. 4, 11 Abs. 1 BUrlG. Dabei sind auch Faktoren wie z.B. Zulagen, Prämien, Provisionen und Sachbezüge mit zu berücksichtigen. Andere Faktoren wie z.B. Aufwendungsersatz, Einmalleistungen, Überstundenvergütungen oder auch vermögenswirksame Leistungen bleiben dagegen außer Betracht.

In Ihrem Falle müsste daher das Arbeitsverdienst der letzten dreizehn Wochen durch 65 Arbeitstage (5 Tage á 13 Wochen) dividiert werden und das Ergebnis mit der Anzahl der Urlaubstage (21) multipliziert werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 15.10.2014 | 16:48

Dann habe ich das richtig verstanden, dass ich die 3500 x ca 3 Monate nehme das wären dann 10500 geteilt durch 65 Arbeitstage nehme und mal 21 Tage Resturlaub nehme und somit auf deinen höheren Betrag komme(3392,30) und nicht auf 116,67.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.10.2014 | 17:06

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage!

Das haben Sie richtig verstanden. Die dreizehn Wochen sind ca. 3 Monate. Das Arbeitentgelt ist dann auf die Arbeitstage (65) aufzuteilen. Ihr Arbeitgeber hat lediglich einen Monat zugrundegelegt und das Arbeitsentgelt auf die Kalendertage aufgeteilt. Dies ist jedoch falsch, da der Urlaub ja auch schließlich nur an Arbeitstagen genommen werden kann und nicht auch an den Wochenenden (Ausnahme Sechstagewoche).

Mit freundlichen Grüßen

Gunnar Wessel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 15.10.2014 | 17:19

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