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Urlaub nach der Ausbildung


16.06.2007 19:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin noch Auszubildender zum Informatikkaufmann und werde höchstwahrscheinlich meine Prüfung nächste Woche Freitag bestehen und bin somit fertig. Da ich nicht in der Firma bleiben möchte, habe ich mit dem Personalchef eine Regelung getroffen das ich bis 6.7. noch im Betrieb als Informatikkaufmann arbeiten und Übergabe mache kann. In meinem Ausbildungsvertrag wurden für das letzte Lehrjahr 18 Tage Urlaub gewährt. Nun habe ich ja demnach nach der Ausbildung bzw. Prüfung einen neuen Arbeitsvertrag der mich über den 31.6 hinaus bei der Firma beschäftigt.

Nun meine Fragen:
Steht mir jetzt auch der reguläre volle Jahresurlaub (30 Tage) zu, der jedem Mitarbeiter gewährt wird?
Oder zumindest der Mindestjahresurlaub 20 Tage?
Beeinflusst es die Wartezeit von sechs Monaten, wenn mein Arbeitsvertrag als Azubi vor dem 31.6 beendet wird und ich im Anschluss direkt (mit neuem Arbeitsvertrag) weiterbeschäftigt werde?
Kann der Arbeitgeber die Regelung über Teilurlaubsansprüche (Zwölftelung) mit in den neuen Arbeitsvertrag nehmen, sodass ich nicht meinen vollen Urlaubsanspruch erhalte?



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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Der Mindesturlaub beträgt nach § 3 BundesUrlG pro Jahr 24 Werktage (Montag bis Samstag, entspricht 20 Arbeitstagen), unbeachtlich von vertraglichen Vereinbarungen, welche Ihnen einen geringeren Anspruch zu sprechen. Dies gilt auch für Ausbildungsverhältnisse. Sie haben bis zum Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis am 06.07.2007 einen Anspruch auf 12 Werktage, da der Juli bei der Berechnung außer acht bleibt, denn der Urlaubsanspruch entsteht erst bei vollen Monaten. Den Anspruch auf 30 Tage haben Sie nur dann, bzw. anteilig, haben Sie nur dann, wenn Ihnen dieser Uralub vertraglich gewährt wird.

Der Wechsel von Aubildungsverhältnis zum Arbetisverhältnis beeinflußt die Wartezeit, da es sich um einen neuen Vertrag handelt.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats.

Mit vorzüglicher Hochachtung
Simone Sperling
Rechtsanwältin
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
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