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Urlaub, in der Probezeit durch Kündigung vom AN


| 14.11.2011 20:06 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo,
habe mal ne frage... Ich habe am 04.07.11 mein Arbeitsverhältnis begonnen und jetzt gekündigt auf 30.11.11 daher steht mir der Urlaub von 9 Tage zu oder ?
Nun sagt mein noch Chef das er mir den Urlaub nicht geben kann da er mich brauch und keine anderen hat. Er muss mir den Urlaub ausbezahlen, will aber die 9 Tage Urlaub nehmen was kann ich tun ??? Darf er das ??
Danke für Ihre Antwort.



-- Einsatz geändert am 14.11.2011 20:10:56

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage aufgrund der vorliegenden Informationen und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Ihr voller Urlaubsanspruch entsteht erst nach sechsmonatigem Bestehen Ihres Arbeitsverhältnisses, § 4 BUrlG, d.h. Sie haben keinen rechtlichen Anspruch auf Gewährung Ihres gesamten Urlaubes.

Jedoch steht Ihnen gemäß § 5 Abs. 1 b) ein Anspruch auf ein Zwölftel des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat des Bestehens Ihres Arbeitsverhältnisses zu. Ausgehend von Ihren Angaben haben Sie vier volle Monate gearbeitet (August bis einschließlich November). Sie verfügen daher über ein Drittel Ihres Gesamturlaubes. Entsprechend den von Ihnen genannten neun Urlaubstagen müssten Sie über einen Jahresurlaub von 27 Tagen verfügen.

Diese neun Tage können Sie aber wie oben bereits verdeutlicht nicht auf einmal nehmen. Für den November steht in lediglich ein Urlaubsanspruch von zwei Urlaubstagen zu (9 Tage : 4 Monate = 2,25; erst ein Bruchteil von Urlaubstagen, der mindestens einen halben Tag ergibt, wird aufgerundet, § 5 Abs. 2 BUrlG). Auf diesen Urlaub haben Sie einen Anspruch, die restlichen Tage müssen Ihnen ausbezahlt werden.

Bitte beachten Sie noch, dass dies nur eine erste Einschätzung der Rechtslage ist.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Antwort weitergeholfen hat und verweise bei Unklarheiten oder Rückfragen auf die kostenlose Nachfragefunktion. Gerne können Sie mich auch direkt kontaktieren.

Mit besten Grüßen
Ergänzung vom Anwalt 14.11.2011 | 21:01

Sie schreiben, dass Ihr Arbeitgeber Sie braucht und Ihnen deswegen keinen Urlaub geben kann. Dafür müssten dringende betriebliche Belange vorliegen.
Dringende betriebliche Belange, die eine Ablehnung rechtfertigen, liegen bspw. vor, wenn in Saison- oder Kampagnenzeiten keine Arbeitnehmer entbehrt werden können (Neumann/Fenski, BUrlG, § 7, Rn. 15). Auch das Auftreten unerwarteter Engpässe oder der Abschluss unvorhergesehener Aufträge können solche dringenden betrieblichen Belange begründen (Flatten/Coeppicus, ZIP 2001, 1477, 1479).

Dies müssten Sie daher selbst beurteilen, ob in dem Unternehmen gerade solche Umstände vorliegen. Dann dürfte in der Tat der Urlaub verwehrt werden.
Bewertung des Fragestellers 16.11.2011 | 19:06


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