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Urlaub bei Zeitarbeitsfirma nicht genehmigt


01.07.2006 09:03 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Hallo, folgender Sachverhalt.
Ich habe am 20.02.06 bei einer Zeitarbeiter Firma angefangen und einen 3 monatigen Vertrag bekommen, befristet bis zum 28.05.06. Wusste zu diesem Zeitpunkt aber auch das ich einen Urlaub antreten wollte der im November 2005 schon gebucht wurde, und am 07.07.06 losgeht. Da dieser Vertrag aber nicht in die Urlaubszeit fiel gab ich das auch noch nicht bekannt.
Am 26.05.06 sollte ich dann in der Firma erscheinen um eine Verlängerung zu unterschreiben die bis zum 28.08.06 verläuft. Dies tat ich dann auch und reichte gleichzeitig die Daten meines gebuchten Urlaubs ein. Man teilte mir mit das dem wahrscheinlich nichts entgegen spricht.
Ich bekam lange Zeit keine Antwort ob dieser nun genehmigt wird oder nicht. Nach mehrmaligen Nachfragen erfuhr ich dann am 29.06.06 das der Urlaub nicht genehmigt sei ohne Angaben von Gründen, also 1 Woche vor Urlaubsantritt und 4 Wochen nach Einreichung.
Nun weiß ich nicht wie ich mich Verhalten soll, denn das ist unser Familienurlaub und ich habe schulpflichtige Kinder.
Ich bin geneigt den Urlaub dennoch anzutreten und muss mit einer fristlosen Kündigung und einer Vertragsstrafe von einer Woche Bruttolohn rechnen die im Arbeitsvertrag der Zeitarbeiter Firma steht.

Kann Die Zeitarbeiter Firma das einfach so machen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage des Sachverhaltes und unter Berücksichtigung des Beitrages wie folgt:

Auch wenn die Vorgehensweise der Zeitarbeitsfirma zu beanstanden ist, kann bei eigenmächtiger Urlaubsnahme immer eine fristlose Kündigung erfolgen. Dies auch dann, wenn Sie, wie in Ihrem Fall den Urlaub bereits gebucht haben und die Zeitarbeitsfirma vormals in Aussicht gestellt hatte, daß nichts hiergegen spricht.

Ich empfehlen Ihnen bei dem Unternehmen bei dem Sie eingesetzt sind, nachzufragen, inwieweit der Urlaub aus deren Sicht möglich ist und soweit das Unternehmen seine Zustimmung erteilt, noch mal mit der Zeitarbeitsfirma in Kontakt zu treten.

Zudem riskieren Sie nicht nur eine fristlose Kündigung, sondern möglicherweise eine Sperre des Arbeitslosengeldes für 12 Wochen.

Im Rahmen der Nachfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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