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Urlaub bei Kündigung in der zweiten Jahreshälfte

02.10.2018 10:13 |
Preis: 40,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel


Wenn man in der zweiten Hälfte des Jahres kündigt, wieviel seines Resturlaubs steht einem noch zu ?

Konkret:
Aktuell ist der Resturlaub auf der Abrechnung mit 12 Tagen angegeben.
Gekündigt wurde vom Arbeitnehmer zum 31.10.2018

Der Arbeitgeber möchte den Resturlaub aber nur anteilig gewähren. Darf er das
oder steht einem nicht vielmehr der gesamte Resturlaub zu wenn man nach dem 30.06. kündigt ?

Bitte um kurze Rückinfo.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Tatsächlich steht dem Arbeitnehmer der gesamte Resturlaub zu, wenn er in der zweiten Jahreshälfte aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet. Dies ergibt sich aus § 5 Absatz 1c BUrlG ( Bundesurlaubsgesetz ). Dort ist nämlich geregelt, dass bei einem Ausscheiden in der ersten Jahreshälfte nur ein zeitanteiliger Urlaubsanspruch besteht. Im "Umkehrschluss" ergibt sich damit, dass der volle Jahresurlaubsanspruch besteht, wenn der Arbeitnehmer in der zweiten Hälfte ausscheidet, was bei Ihnen der Fall ist.

Sie können also den vollen Jahresurlaub beanspruchen, müssen dies aber nicht. Vielmehr können Sie Resturlaub natürlich aus auf ein Folgearbeitsverhältnis übertragen. Dies steht Ihnen aber frei.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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