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Urlaub / Reise


24.07.2006 18:08 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Benjamin Quenzel



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich berichte von einem sehr unangenehmen Erlebnis, welchs sich in Kanada ereignete. Meine Verlobte und ich planten via Internet, d.h. der offiziellen Hilton-Internetseite einen Kurzurlaub an den Niagara-Fällen in Kanada. Während unseres Aufenthaltes im dortigen Hilton-Hotel wurden uns im Zimmer rd. 800 USD gestohlen. Mein Geldbeutel, welchen in durch das fehlen eines Safes, in der Schreibtischschublade unterbrachte fehlten der o.g. Betrag. Wir d.h. meine us-amerikanische Verlobte und ich fanden meinen Geldbeiutel nach unserer Rückkehr von einem Ausflug auf dem Tisch mit einigen Raum-Karten daneben. Bei diesen Karten handelt es sich um die Zugangskarten zu den einzelnen Zimmern.
Nach Strafanzeige bei der Polizei und einem Gespräch mit dem Security-Verantwortlichen des Hotels teilte uns der Hotel-Manager in einem recht unhöflichen Ton mit, dass das Hotel hierfür keine Verantwortung übernehmen würde, was man auch auf der Rückseite der Hotel-Zimmer lesen könnte. Sie währen lediglich für einen Betrag bis 40 USD verantwortlich, welchen wir nach längerer Diskussion zurück erhalten haben. 3 Wochen später musste meine Verlobte sodann noch feststellen, dass von Ihrer Kreditkarte Buchungen vorgenommen wurden vor Ort in Kanada einer Autoreifenfirma usw.
Meine Frage ist nun können wir das Hotel bzw. Hilton International von Deutschland aus in irgendeiner Form belangen ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Möglichkeit, für dieses Schadensereignis einen angemessenen Ersatz zu erlangen, besteht in Deutschland grundsätzlich nur dann, wenn eine inländische juristische oder natürliche Personen mit Sitz in Deutschland ihr Vertragspartner geworden ist. Da Sie jedoch wahrscheinlich auf der offiziellen Internetseite von Hilton International (hilton.com?) gebucht haben, dürfte Ihr Vertragspartner eine juristische Person des ausländischen -namentlich des amerikanischen- Rechts geworden sein, gegen die in Deutschland keine Handhabe für eventuelle Schadensersatzansprüche besteht. Für Ansprüche gegen diese Gesellschaft besteht ausschließlich der amerikanische Rechtsweg.

Gegen die Fehlbuchungen Ihrer Kreditkarte empfiehlt es sich rechtzeitig Widerspruch bei ihren Kreditkarten Anbieter einzulegen und eine Einsicht der Belege zu verlangen, um gegebenenfalls durch einen Abgleich der Unterschrift feststellen zu können, ob die Buchungen tatsächlich vom Karteninhaber stammen.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben und stehe Ihnen im Rahmen der Rückfragefunktion jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen



Benjamin Quenzel
(Rechtsanwalt)

Nachfrage vom Fragesteller 24.07.2006 | 21:20

Sehr geehrter Herr Quenzel,
herzlichen Dank für Ihre geschätzte Hilfe. Meine letzte kurze Nachfrage währe die folgende : Meine Verlobte hat zum Anfang unseres Urlaubes Ihre Kreditkarteninformation im Hotel hinterlegen müssen zur Verifizierung unserer Identität. Jedoch hat meine Verlobte nie unterschrieben, dass am Ende der Reise der gesamte Betrag hinsichtlich unserer Unterkunft von diesem Kreditkartenkonto abgebucht wird. Wir planen nunmehr eine Rückbuchung durch das kreditkartenführende Institut. Hilton ist sonst in keiner Form oder Weise Dampf zu machen. Wir bekommen keine Antwort auf Briefe, Emails und Telefonanrufe. Meine Verlobte ist wie erwähnt US-Bürgerin. Würde z.B. (extrem gedacht) ein int. Haftbefehl gegen sie drohen ? Zumal sie Amerikanerin ist und das Hotel nicht in den USA sondern Kanada liegt.
Herzlichen Dank fü reine kurze Antwort !

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.07.2006 | 22:41

Die geringe Schwere des Vergehens läßt aus meiner Sicht keinen internationalen Haftbefehl erwarten.

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