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Urkundenfälschung eines Telefaxangebotes - was tun?

30.09.2013 21:33 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Zusammenfassung: Urkundenfälschung durch Telefax

Hallo,
habe ein Angebot eines Lieferanten mit seinem Briefkopf
eingescannt und seinen Angebotspreis um 10 % reduziert und einem
Mitbewerber per Telefax übermittelt in der Hoffnung den Angeotspreis oder
einen besseren Preis für den Kauf zu bekommen.

Jetz habe ich eine Anzeige bekommen wegen Urkundenfälschung mit
einer hohen Geldstrafe.

Ich habe gelesen, dass Kündigungen per Telefax nicht rechtswirksam sind
und Angebote sind ja auch meistens freibleibend.

Soll ich gegen den Strafbefehl Einspruch einlegen und es auf eine Gerichtsverhandlung
ankommen lassen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls die Beauftragung eines Anwalts ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Nach vorläufiger Bewertung macht ein Einspruch gegen den Strafbefehl im Hinblick auf die grundsätzliche Frage der Strafbarkeit Ihres Handelns aus meiner Sicht keinen Sinn, da der Tatbestand der Urkundenfälschung richtigerweise angenommen worden ist.

Die von Ihnen manipulierte Information mittels Telefax durfte vom Empfänger als konkludente Erklärung des auf dem Empfängerfax angegebenen Absenders aufgefasst werden.

Das Telefax hat hier den Anschein erweckt, dass der Absender dadurch unmittelbar seinen eigenen Erklärungswillen betätigt hat.

Eine andere Frage ist, ob die ausgeurteilte Geldstrafe als tat- und schuldangemessen zu werten ist.
Dies kann allerdings von hier aus nicht abschließend beurteilt werden.
Hierzu bedarf es der Einsicht in die Strafakte.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse.




Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Rechtsanwaltskanzlei K. Roth
info@kanzlei-roth.de
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http://www.kanzlei-roth.de/kontakt.php
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
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