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Urkundenfälschung durch Dritten


| 18.01.2007 13:31 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgendes Problem: Eine Person, der ich seit Kindheit an vertraut habe und für die ich beide Hände ins Feuer gelegt hätte, hat mich jahrelang massiv betrogen, wovon ich leider erst vor einem Jahr Kenntnis bekam. Sie hat auf meinen Namen mehrere Kredite mit gefälschter Unterschrift aufgenommen, Konten unter meinem Namen angemeldet, bei ebay betrogen, meine Post gestohlen etc. Nun liegt folgender Fall vor:

Ich hatte 1999 einen Kredit über 7500 DM aufgenommen für einen Gebrauchtwagen. Nachdem ich zunächst jahrelang getreulich zurückgezahlt hatte, bot sich diese Person an, den Kredit weiterzuzahlen, weil ich ja so viele andere Verpflichtungen (z. B. Abtragung Eigentumswohnung) hätte und ich sie ja auch beständig mit dem Wagen überallhin fuhr als "Chauffeur". Nachdem da nichts mehr kam und diese Person eben mein vollstes Vertrauen genoss, naiverweise muss ich sagen, habe ich nun einen Mahnbescheid über 40.000 Euro erhalten. Ganz offensichtlich hat diese Person den Kredit auf 20.000 Euro aufgestockt und - mit meinem gestohlenen Personalausweis - in meinem Namen unterschrieben. Leider hat sie das Geld bekommen, vermutlich über ein von ihr auf meinen Namen angemeldetes Konto, und nicht zurückgezahlt.

Mein Anwalt hat nun Widerspruch gegen diesen Mahnbescheid eingelegt, da ich ja keine Unterschrift über 20.000 Euro geleistet habe. Angenommen, über einen Schriftgutachter wird klar festgestellt, dass dies nun mal nicht meine Unterschrift ist, sondern eine Fälschung, ist die Sache für mich dann ausgestanden? Hat derjenige damit auch automatisch den Rest den von mir aufgenommenen Kredites übernommen? Kann die Bank dann noch Rückgriff auf mich nehmen, ob nun wegen dieser Restsumme oder wegen des auf meinen Namen angemeldeten Kontos?

Ich hatte Strafanzeige gegen diese Person gestellt, leider wurden die Ermittlungen eingestellt, weil sie selbst gerade vor Gericht stand und "durch diese Taten keine wesentlich höhere Strafe zu erwarten wäre".

Mit freundlichen Grüßen


DannyS

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Sehr geehrte Ratsuchende,


wenn im Verfahren festgestellt wird, dass es nicht Ihre Unterschrift ist, fehlt es dann an der vertragliches Grundlage für Rückforderungsansprüche.

Da Sie das Geld nch Ihren Angaben auch nicht erhalten haben, wird die Bank dann auch keine gesetlichen Ansprüche gegen Sie geltend machen können.


Bei Feststellung der Fälschung werden Sie daher insoweit nicht in Anspruch genommen werden können; die Bank wird sich an der Dritten halten müssen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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