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Urkunden Fälschung Testament Straf/Erbrecht


| 10.12.2017 07:05 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von



Hallo,
versuche mal so kurz wie Möglich den Fall zu beschreiben.
Es geht um den Erbschein, den ich beantragt habe, den ich nun Rückgängig machen soll, da mein Stiefsohn Direkterbe und nicht über mich ans Erbe (Haus) kommen will.
Wäre auch damit einverstanden.
Aber!! Müsste ich da nicht gezwungener Maßen sagen, das Testament sei nichtig!! Entweder weil mein Mann nicht Testierfähig oder aber ich die Unterschrift gefälscht hätte?
Dies würde doch dann auf Betrug hinaus laufen und von der Staatsanwaltschaft, wegen öffentliches Interesse, verfolgt werden!?
Gibt es einen Passus dies zu umgehen?
Hoffe, habe mich verständlich ausgedrückt.
Vielen Dank
10.12.2017 | 09:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Ich gehe davon aus, dass ihr Ehemann verstorben ist und ein Testament hinterlassen hat. In diesem Testament sind sie als Erbe eingesetzt.

Die Möglichkeit das Testament anzufechten, weil ihr Ehemann testierunfähig gewesen sei, hat auch ihr Stiefsohn.

Zu behaupten das Testament sei gefälscht (weil nicht vom Erblasser sondern von Ihnen unterschrieben) ist eine Urkundenunterdrückung, und das Vortäuschen einer Straftat (Urkundenfälschung). Beides kann empfindliche Strafen nach sich ziehen, es ist davon auszugehen, dass die Staatsanwaltschaft in diesem Fall gegen sie ermitteln würde.

Eines klar zu sagen, ein errichtetes Testament hat Bindungswirkung und kann nicht aufgrund der Befindlichkeiten der Erben oder Abkömmlinge einfach ignoriert werden.

Ich hoffe Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit Freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt



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Bewertung des Fragestellers 16.12.2017 | 08:24


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