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Unzulässiger Widerruf?

| 13.03.2018 20:52 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Hallo, mein Problem sieht wie folgt aus.
Ich habe bei dem Online Partner Portal Lovescout24 einen Vertrag von 12 Monaten abgeschlossen und dies per Ratenzahlung über Paypal.

Ich habe innerhalb der 14 tägigen Widerrufsfrist gekündigt.

Dies habe ich über Volders durchführen lassen.

Das Problem ist, ich wollte alles zum jetzigen Zeitpunkt kündigen.
Erst als ich einige Zeit später eine E-Mail von Paypal erhielt, dass in kürze die zweite Rate abgebucht wird, wurde ich aufmerksam.
Ich suchte die Kündigung - die auch von Livescout24 bestätigt wurde - heraus.
Dort wurde wie ich leider feststellen musste zum 02.03.2019, also quasi nach Ablauf der Einjährigen Mitgliedschaft gekündigt.
Das war natürlich nicht Sinn und Sache.
Ich wollte vom Kaufvertrag zurücktreten weswegen ich ja extra ein Anbieter wie Volders gewählt hatte.
Ich hätte ja auch einfach eine E-Mail schreiben können, wollte es aber etwas seriöser.
Es würde doch keinen Sinn ergeben ein Jahr vor Ablauf der Mitgliedschaft aber nicht innerhalb der Widerrufsfrist zu kündigen.

Ich erläutere Lovescout24 dieses Missverständnis.
Ich verlangte das die 2te Rate wieder zurück gebucht wird und keine weiteren Geldeinforderungen an mich gestartet werden.

Ich konnte die Zahlung nicht mehr stoppen.
Habe aber bei Paypal weitere Zahlungen an jenen Händler beendet.
Dieser zeigt sich nicht bereit von den weiteren Zahlungen der einjährigen Mitgliedschaft abzusehen obwohl ich sogar mein Profil gelöscht und keinerlei nutzen mehr von diesen habe.

Meine konkrete Frage ist.
Muss ich in jedem Fall die einjährige Mitgliedschaft an das Unternehmen auszahlen oder gibt es Möglichkeiten für mich diese Kosten zu tragen?

MfG

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider sehe ich nach den von Ihnen geschilderten Tatsachen keine Möglichkeit , dass Sie sich erfolgreich auf einen Widerruf berufen können, es sei denn es hatte irgendwelche Fehler bei der Widerrufsbelehrung gegeben, was Ihnen eine längere Widerrufsfrist ermöglicht. Hilfsweise und rein vorsorglich würde ich jetzt gleich noch mal den Widerruf schriftlich wiederholen.

Fehler in der Widerrufsbelehrung müssten aber gesondert geprüft werden.

Ob dafür das Unternehmen Volders in Haftung genommen werden kann, ist ebenfalls fraglich, weil es darauf ankommt, was Sie als Erklärung über die abgeschickt haben. War es eine Kündigung mit der entsprechenden Frist, kann man denen keinen Vorwurf machen.

Trotz der Löschung des Profils kann man sich allenfalls darauf berufen, dass ersparte Aufwendungen der Gegenseite aufgrund dessen Ihnen zurückzuerstatten sind, da Sie das Profil gar nicht nutzen und insofern keine Dienstleistungen von der Gegenseite mehr notwendig sind. Aber auch das ist leider vage und eher zu verneinen. Ich bedaure, Ihnen keine bessere Antwort geben zu können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 14.03.2018 | 20:27

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"Das ist natürlich nicht schön zu hören und äußerst ärgerlich.

Danke für ihre objektive Einschätzung

LG"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 14.03.2018 4,4/5,0
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