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Unwissentlich gefälschtes Privatrezept eingelöst.

09.03.2014 22:28 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Es handelte sich um Strafrecht, Urkundenfälschung durch Einlösen eines Rezepts

Hallo,

gestern wurde ich auf einem Parkplatz von einem Herren angesprochen ob ich für ihn ein Rezept in der Apotheke einlösen könnte. Er wolle noch schnell zum Baumarkt und hat es eilig weil er zu einem Fußball spiel möchte. Ich habe mir dabei nicht viel gedacht, der Mann sah normal und freundlich aus und das Rezept sah aus wie ein Rezept halt aussieht. Also nicht gefälscht. Also bin ich in die Apotheke und wollte es einlösen. Dort dauerte es und man vertröstete mich so lange bis ein paar Herren kamen die verhindern wollten das ich abhaue solange die Polizei kommt. Die Apothekerin sagte mir das das Rezept gefälscht sei und das die eben erwähnte Polizei auf dem weg ist. Die hat dann meine Personalien aufgenommen und mich gehen lassen. Das mit dem Mann habe ich denen auch erzählt. Wird mir aber niemand geglaubt haben weil auch keiner wissen wollte wie der aussah oder ähnliches. Mein Problem ist das ich schon mal wegen Drogen auffällig war. Und auch schon mal wegen Urkundenfälschung.Ich wollte damals den Wehrdienst umgehen um eine Arbeit anzunehmen. Ich weiß das das dumm war. Nun bin ich mir zu hundert Prozent sicher das mir das kein Mensch glauben wird das ich dieses Rezept nicht wissentlich einlösen wollte und das mit dem Mann schon gar nicht. Was kommt nun auf mich zu? Was kann ich tun um eventuell auch ohne Anwalt die Sache halbwegs zum guten zu wenden?

Einsatz editiert am 09.03.2014 22:39:45

10.03.2014 | 00:21

Antwort

von


(274)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Ihnen wird wahrscheinlich eine Urkundenfälschung vorgeworfen werden, da Sie versuchten, ein offenbar gefälschtes Rezept in der Apotheke einzulösen.

Es wird also vor allem auf die Frage ankommen, ob die Staatsanwaltschaft bzw. später das Gericht Ihnen glauben werden, dass der Mann Ihnen das Rezept mit der Bitte um Einlösung übergeben hat. Hier wird es in erster Linie um die Plausibilität Ihrer Angaben gehen. Vielleicht können Sie den Mann ja genauer beschreiben oder zum Beispiel ein KFZ-Kennzeichen angeben. Vielleicht wissen Sie noch, wo Sie sich mit dem Mann hätten treffen sollen, um das abgeholte Medikament zu übergeben.

Negativ in Ihrer Glaubwürdrigkeit werden sich vor allem die Vorstrafen auswirken, die leider einschlägig sind.

Insgeamt müssen Sie leider damit rechnen, dass wegen Urkundenfälschung gegen Sie ermittelt werden wird. Im Ergebnis müssen Sie leider auch mit einer entsprechenden Verurteilung rechnen.

Ich rate Ihnen dazu, sich anwaltlicher Hilfe zu bedienen, so dass vor allem Akteneinsicht genommen werden kann. Ihr Verteidiger kann Ihnen nach erfolgter Akteneinsicht dann sagen, ob es besser ist, zu schweigen oder sich zu dem Ihnen vorgeworfenen Sachverhalt einzulassen.

Ohne anwaltliche Hilfe wird es allerdings schwierig, weil Sie selbst ohne Akteneinsicht den genauen Akten-Sachstand nicht kennen.

Im Zweifel rate ich Ihnen jedoch dazu, keine weiteren Angaben zur Sache zu machen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben und wünsche Ihnen Alles Gute in dieser Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


www.zimmlinghaus.de


Rückfrage vom Fragesteller 10.03.2014 | 00:29

Wie hoch wäre denn das Strafmaß ca. bei der jetzigen 2. Verurteilung wegen Urkundenfälschung? Kann man dazu was sagen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.03.2014 | 08:54

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Das Strafmaß hängt selbstredend ebenfalls von vielen Faktoren ab, beispielsweise davon, ob Sie sich geständig zeigen oder nicht.

Je nach dem Ausmaß der Vorstrafe gehe ich jedoch davon aus, dass auch im Falle einer zweiten Verurteilung mit einer Geldstrafe zu rechnen ist.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage in Ihrem Sinne beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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