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Unwissend mangelhaftes Auto verkauft, wer haftet?


13.09.2007 19:17 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Hallo
ich habe ein VW Caddy bei ebay ersteigert (angemeldet u. ca eine Woche gefahren). Dann stellte ich fest das das Fahrzeug zu klein für mich ist, und bot zum Verkauf an. Ein Berliner kaufte das Auto. Der hat nun festgestellen lassen ( Gutachter) das der Caddy erhebliche Mängel und nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen sei. Tüv hat er aber noch bis April 2009 .Er will den Tüv Gutachter der den Tüvbeleg ausgestellt hat verklagen, sieht nach freundschaftlicher Dienste aus.
Die Mängel sollen so gravierend sein das das Fahrzeug nicht mehr zu beheben sei. Er will nun das ich das Fahrzeug wieder zurück nehme. Muss ich das ? Habe von den Mängeln ja selbst nichts gewußt.Der Kauf ist sechs Tage her.

Was kann ich tun?
Muss ich den Wagen zurüch nehmen?
Kann ich noch mein Verkäufer(ebay ca 14 Tage her) verklagen denn der hatte das Auto ja 10 Jahre lang durchgehend gefahren ?
Habe mich ja auch auf das TÜV Gutachten verlassen da der Caddy am 11.07.2007 beim TÜV war. Das sind solch erhebliche Mängel ( durchgerostete Hauptträger etc.)die können ja nicht innerhalb von einen halben Jahr stammen. Also für mich Betrug auf ganzer Ebene.
Viele Grüße


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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Fragen auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Sofern Sie die Gewährleistungsrechte wirksam ausgeschlossen haben, müssen Sie das KfZ nicht zurücknehmen.
Anders würde sich dies nur verhalten, wenn Sie die Mängel gekannt hätten und diese dem Käufer verschwiegen hätten.
Ob aber überhaupt ein wirksamer Gewährleistungsausschluss vorliegt kann aufgrund Ihrer Angaben nicht beantwortet werden. Insoweit können Sie gerne die kostenlose Nachfragefunktion nutzen.

Ebenso verhält es sich in dem Verhältnis zwischen Ihnen und dem ürsprünglichen Verkäufer.
Sofern Sie allerdings aufgrund eines wirksamen Gewährleistungsausschlusses im Verhältnis zum Endkäufer den Wagen nicht zurücknehmen müssen, können Sie auch keine Ansprüche geltend machen, da hier kein Bedarf bzw kein Schaden besteht.

Sollten Sie allerdings verpflichtet werden, den Wagen zurükzunehmen, müssten Sie Ihrerseits gegen den ursprünglichen Verkäufer vorgehen, d.h. Mängelrechte geltend machen oder ihm - ggf. eine arglistige Täuschung nachweisen. Aufgrund Ihrer Angaben kann dies nicht abschließend beantwortet werden.

Nach ergänzender Schilderung bezüglich der jeweiligen vertraglichen Regelung kann ich die Anwort meinerseits ergänzen.



Mit freundlichen Grüßen


Günthner
Rechtsanwalt

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